Devisenbericht Euro leicht gestiegen

Nachdem der Euro am Mittag noch dem Dollar gegenüber nachgab, hat er sich im Tagesverlauf wieder aufgerappelt und notierte bei 1,3080 US-Dollar. Einen neuen Aufwärtstrend erwarten Experten allerdings nicht.
Update: 07.01.2013 - 18:21 Uhr Kommentieren
Euro-Münzen: Die europäische Gemeinschaftswährung liegt momentan bei etwa 1,30 Dollar. Quelle: AFP

Euro-Münzen: Die europäische Gemeinschaftswährung liegt momentan bei etwa 1,30 Dollar.

(Foto: AFP)

FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Montag im Tagesverlauf leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete in einem ruhigen Handel zuletzt 1,3080 US-Dollar. Im Vormittagshandel war der Euro noch zeitweise bis auf 1,3017 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3039 (Freitag: 1,3012) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7669 (0,7685) Euro.

Nachdem der Euro im asiatischen Handel noch unter Druck geraten war, erholte er sich im Tagesverlauf etwas. Die Stimmung von Anlegern im Euroraum hatte sich im Januar deutlich aufgehellt und ist zum fünften Mal in Folge gestiegen. Der vom privaten Institut Sentix erhobene Indikator ist im Januar von minus 16,8 Zählern im Vormonat auf minus 7,0 Punkte geklettert.

Besonders deutlich verbesserten sich die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung der Investoren. Zuletzt hatte sich eine Reihe von Frühindikatoren für die Eurozone aufgehellt. Ansonsten wurden jedoch keine marktbewegende Konjunkturdaten veröffentlicht.

Devisenexperten der Commerzbank erwarten zunächst keinen neuen Aufwärtstrend für den Euro. Nachdem viele Anleger zuletzt wegen des Haushaltsstreits auf die USA geschaut hätten, rückten jetzt die Probleme der Eurozone wieder in den Fokus. Der Markt blicke jetzt auch auf die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Die überwiegende Mehrheit der Experten erwartet keine weitere Leitzinssenkung. Entscheidend ist aber zunächst laut Commerzbank, ob der Euro die psychologisch wichtige Marke von 1,30 Dollar unterschreitet. Am Freitag hatte er noch an dieser Marke gekratzt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81170 (0,81230) britische Pfund, 114,48 (114,96) japanische Yen und 1,2087 (1,2092) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1645,25 (1648,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 40 100,00 (39 660,00) Euro.

 
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