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Devisenbericht Kreditkrise lastet weiter auf dem Dollar

Befürchtungen wegen der anhaltenden Kreditkrise haben am Montag den Dollar gegenüber dem Euro unter Druck gebracht. Auslöser waren die schlechten Zahlen der US-Bank Wachovia, die weitere Verluste im Bankensektor erwarten ließen. Gleichzeitig profitierte der Euro von Äußerungen eines EZB-Ratsmitglieds.

HB FRANKFURT. Nach Aussage des EZB-Ratsmitglieds Yves Mersch könne die Europäische Zentralbank sich aufgrund der hohen Inflation in der Eurozone keine Zinssenkung leisten. Einen Teil der Verluste machte der Dollar am Nachmittag wett, nachdem die US-Einzelhandelszahlen besser als erwartet ausfielen. Ein Euro kostete 1,5845 Dollar.

Das britische Pfund kletterte nach Inflationszahlen auf 79,28 Pence je Euro. Im März waren die Produzentenpreise im Vereinigten Königreich so stark gestiegen wie zuletzt 1991. Damit schwinden die Aussichten auf weitere Zinssenkungen der Bank of England. Vergangene Woche hatte die Notenbank den Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf fünf Prozent reduziert. Am Nachmittag notierte das Pfund bei 79,86 Pence je Euro.

Auch in Schweden brachten hohe Inflationszahlen Schub für die Währung. Die Krone zog auf 9,4045 je Euro an. Der stärkste Anstieg bei den Verbraucherpreisen seit fünf Jahren verringert den Spielraum für die schwedische Zentralbank, ihren Leitsatz zu senken.

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