Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Devisenhandel Euro profitiert nur kurz von ZEW-Stimmungswandel

Die unerwartete Aufhellung der Konjunkturerwartungen hat dem Euro nicht zum Sprung über die Marke von 1,30 Dollar verholfen. Zwar legte die Gemeinschaftswährung nach Bekanntgabe der ZEW-Zahlen kurz zu, im weiteren Handelsverlauf rutschte der Kurs aber wieder ab.

HB FRANKFURT. Der Kurs des Euros hat am Dienstag nur kurzzeitig von einem unerwartet kräftigen Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen profitiert. Zeitweise war der Euro nach den Daten bis auf 1,2989 Dollar geklettert, um sich im Verlauf über der Marke von 1,29 Dollar zu stabilisieren. Am späten Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2958 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2932 (Montag: 1,2966) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7733 (0,7712) Euro.

„Die Devisenmärkte sind weiter stark auf die Entwicklung an den Aktienmärkten fixiert“, sagte Devisenexperte Klaus Gölitz vom Bankhaus M.M. Warburg & Co. In Schwächephasen bleibe der Dollar gesucht, während der Euro in Erholungsphasen profitiere. Dieses Bild dürfte auch in den kommenden Tagen gültig bleiben. Die Umsätze seien aber vergleichsweise gering. Im Vergleich zum ersten Quartal hätten sich die Kursausschläge aber zuletzt deutlich abgeschwächt.

Die vergleichsweise verhaltene Reaktion auf den unerwartet kräftigen Anstieg der Konjunkturerwartungen für Deutschland erklärte Gölitz mit der generellen Skepsis der Marktteilnehmer. In diesem Umfeld würden schlechte Nachrichten stärker wahrgenommen und positive Nachrichten ausgeblendet. Deutsche Finanzexperten rechnen trotz zahlreicher Negativbotschaften immer fester mit einem Ende der Krise: Das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim ermittelte Konjunkturbarometer kletterte im April überraschend deutlich um 16,5 Punkte auf 13,0 Punkte.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8886 (0,8896) britische Pfund, 126,82 (127,80) japanische Yen und 1,5114 (1,5174) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 888,75 (877,00) Dollar gefixt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%