Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Devisenmarkt Euro leicht gestiegen – China wertet Yuan stark ab

Der Euro legt gegenüber dem US-Dollar etwas zu. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China war das alles beherrschende Thema an den Märkten.
Update: 05.08.2019 - 18:23 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa
Euro und US-Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro ist am Montag gestiegen. Am Nachmittag erreichte der Kurs ein Tageshoch bei 1,12 US-Dollar, nachdem die Gemeinschaftswährung in der vergangenen Nacht bei 1,1110 Dollar gehandelt worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1182 (Freitag: 1,1106) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8943 (0,9004) Euro.

„Für den Devisenmarkt startet die neue Woche mit nicht kalkulierbaren Unsicherheiten“, beschrieb Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank die Lage. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China war das alles beherrschende Thema und sorgte für eine verstärkte Flucht in sichere Anlagen.

Der Handelskonflikt hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Auslöser war eine vergleichsweise starke Abwertung der chinesischen Landeswährung Yuan. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Abwertung als einen „schwerwiegenden Verstoß“. Ein solches Vorgehen werde gemeinhin als Währungsmanipulation bezeichnet, schrieb Trump am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Zuvor hatte Chinas Notenbank versichert, die heimische Währung nicht als Mittel im Handelskonflikt einzusetzen.

Die neue Eskalationsstufe verstärkte an den Finanzmärkten die Flucht in Sicherheit. Stark gefragt waren der japanische Yen und der Schweizer Franken, die traditionell als sicher gelten. Für Expertin Reichelt ist es „besonders auffällig, dass der Eurokurs bisher noch nicht unter der erneuten Eskalation des Handelskriegs gelitten hat“. Ihrer Einschätzung nach scheint auch der Euro derzeit wieder als „sicherer Währungshafen“ gefragt zu sein.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91880 (0,91505) britische Pfund, 118,61 (118,57) japanische Yen und 1,0893 (1,0931) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (31 Gramm) Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.460 Dollar gehandelt. Das waren etwa 19 Dollar mehr als am Freitag.

Mehr: Eine Lösung im Handelsstreit der USA mit China und der EU ist nicht in Sicht. Die Weltwirtschaft muss sich auf einen dauerhaften Schaden einstellen.

Finance Briefing
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Devisenmarkt - Euro leicht gestiegen – China wertet Yuan stark ab

0 Kommentare zu "Devisenmarkt: Euro leicht gestiegen – China wertet Yuan stark ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote