Devisenmarkt Fed-Spekulationen helfen Euro

Schwache Konjunkturdaten der USA haben die Spekulationen der Anleger um die lockere Geldpolitik der Fed angeheizt. Anleger gehen von einer Fortsetzung der Geldflut aus. Das schwächt den Dollar.
Update: 04.06.2013 - 08:48 Uhr 1 Kommentar
Der Euro-Kurs tritt auf der Stelle. Quelle: dpa

Der Euro-Kurs tritt auf der Stelle.

(Foto: dpa)

FrankfurtMit den zuletzt enttäuschenden Daten aus der US-Industrie haben Spekulationen auf eine Fortsetzung der ultralockeren US-Geldpolitik am Devisenmarkt wieder zugenommen. Der Euro hielt sich mit 1,3080 Dollar in Reichweite der 1,31-Dollar-Marke, die er am Montag erstmals seit dem 9. Mai wieder übersprungen hatte.

Anleger interpretierten den Rückgang des ISM-Einkaufsmanagerindex unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten als Hinweis darauf, dass die US-Notenbank Fed ihren Geldhahn erst einmal nicht zudrehen wird. Am Montagnachmittag war der Dollar spürbar unter Druck geraten.

Entscheidend für die Diskussion um den Fed-Kurs dürfte aus Sicht von Analysten aber die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt sein. Sollte es hier zu einer fortgesetzten Erholung kommen, dürften die Erwartung einer strafferen Geldpolitik tendenziell wieder größer werden, prognostiziert Helaba-Experte Ulrich Wortberg. Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung wird am Freitag veröffentlicht.

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1 Kommentar zu "Devisenmarkt: Fed-Spekulationen helfen Euro"

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  • liest man nicht permanent hier im HB, dass sich die US Wirtschaft erholt und super aus der Krise herauskommen wird ? Was hat dieses dauerhafte hin und her noch mit Wirtschaftsjournalismus zu tun ?

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