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Premium Devisenspekulation mit dem Yuan Auf dem falschen Fuß erwischt

Der Höhenflug der chinesischen Währung ist vorbei. Spekulative Anleger, die auf einen steigenden Yuan gesetzt haben, müssen herbe Verluste einstecken. Bei manchen Produkten könnte es sogar zum Totalverlust kommen.
12.08.2015 - 13:54 Uhr
China macht seine Währung künstlich billiger. Quelle: Reuters
100-Yuan-Noten

China macht seine Währung künstlich billiger.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Hohes Wirtschaftswachstum sorgt für eine harte Währung: Etliche Jahre lang konnten Anleger das am Beispiel des chinesischen Yuans gegenüber Dollar und Euro verfolgen. Sowohl der Greenback als auch die Gemeinschaftswährung fielen gegenüber der Devise aus dem Reich der Mitte deutlich.

Doch mittlerweile hat sich das Bild verändert. Der Höhenflug des Yuans ist gestoppt, hat sich sogar umgedreht. Und die gestrige Abwertung in China hat das noch deutlich verschärft.

Anleger, die mit Hebelprodukten auf eine steigende chinesische Währung spekuliert hatten, erwischte das auf dem falschen Fuß. Je nach Ausstattung der Derivate gab es Verluste in zweistelliger Prozenthöhe. Bei sogenannten Knock-out-Produkten war sogar ein Totalverlust möglich, wenn das Währungspaar Dollar und Euro eine vorher definierte „Sicherheitsschwelle“ berührte.

Gleich drei Bezeichnungen für chinesische Währung

Umgekehrt gilt aber: Wer auf einen steigenden US-Dollar oder Euro gesetzt hatte, konnte mit Derivaten Gewinne in zweistelliger Höhe einstreichen.

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    Infografik: Hebelprodukte auf die chinesische Währung

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