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Devisenzuflüsse Spekulanten verschonen China

China ist der befürchtete Ansturm von Spekulanten erspart geblieben. Zwar flossen 2010 Milliardensummen in die Volksrepublik, die Regierung hatte aber noch höhere Zuströme befürchtet.
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2010 sind spekulative Gelder in Höhe von 35,5 Milliarden Dollar in die Volksrepublik geflossen. Quelle: Reuters

2010 sind spekulative Gelder in Höhe von 35,5 Milliarden Dollar in die Volksrepublik geflossen.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf 2010 sind nach Angaben der chinesischen Devisenaufsicht spekulatives Geld in Höhe von 35,5 Milliarden Dollar in die Volksrepublik geflossen. „Wir haben keinen Beweis für großangelegte Kapitalzuflüsse gefunden“, teilte sie am Donnerstag in einer erstmals veröffentlichten Bilanz mit.

Die Summe entspreche lediglich 0,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. „Die Behauptung, wonach grenzüberschreitende Kapitalzuflüsse den heimischen Aktienmarkt angetrieben haben, wird durch diese Daten nicht bestätigt“, schrieb die Behörde.

Die Volksrepublik befürchtet wegen der Politik des billigen Geldes in vielen Industriestaaten, dass massenhaft Spekulationsgeld im boomenden China angelegt wird und die ohnehin stark steigenden Immobilien- und Vermögenspreise weiter in die Höhe treibt.

 So hat die US-Notenbank im Herbst damit begonnen, bis zu 600 Milliarden Dollar frisches Geld zu drucken, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Regierung in Peking will deshalb darauf achten, dass keine ausländischen Direktinvestitionen illegal in Vermögensanlagen umgeleitet werden.

 

  • rtr
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