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Digitalwährung Libra könnte wohl schon im Januar 2021 kommen

Die von Facebook entwickelte Digitalwährung Libra nimmt immer konkretere Formen an. Einem Zeitungsbericht zufolge steht der Start unmittelbar bevor.
27.11.2020 Update: 27.11.2020 - 12:39 Uhr Kommentieren
Zum Start soll die Libra im Eins-zu-eins-Verhältnis zum Dollar gehandelt werden. Quelle: dpa
Facebook-Währung Libra

Zum Start soll die Libra im Eins-zu-eins-Verhältnis zum Dollar gehandelt werden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Facebook-Digitalwährung Libra geht offenbar in Kürze an den Start. Demnach soll es bereits im Januar so weit sein, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf interne Quellen. Der exakte Termin hängt demnach von der Zustimmung der Regulierungsbehörden an, heißt es.

Die Libra Association, eine unter anderem von Facebook gegründete Vereinigung zur Auflage einer globalen Privatwährung, hat ihre Pläne in den vergangenen Monaten forciert. Zum Start soll die Libra im Eins-zu-eins-Verhältnis zum Dollar gehandelt werden. Diese Währungen werden als Stablecoins bezeichnet. Später sollen weitere Digitalwährungen folgen.

Der Wert von Stablecoins ist im Vergleich zu herkömmlichen Kryptowährungen wesentlich stabiler, weil sie an Realwerte geknüpft sind. Zahlungen, auch über Ländergrenzen hinweg, könnten mit ihnen schneller und günstiger werden.

Kommt Libra in der von der „Financial Times“ berichteten Form, wäre das ein deutlich bescheidenerer Start als ursprünglich geplant. Facebook und seine Partner hatten eigentlich geplant, dass der neue Libra-Coin auf einem ganzen Korb an klassischen Währungen sowie Staatsanleihen basiert. Dieser Ursprungsplan wurde – auch aufgrund des Widerstands durch Politiker und Aufsichtsbehörden rund um den Globus – zuletzt immer weiter abgeschmolzen. Nun soll Libra zum Start nur noch als virtuelle 1:1-Abbildung des Dollars erscheinen – analog zu anderen Stablecoin-Projekten.

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    Facebook hat mit seinen Plänen für ein eigenes Digitalgeld Regierungen, Aufseher und Zentralbanken weltweit aufgerüttelt. Die Libra Association stellte im April in der Schweiz einen Antrag auf die Bewilligung als Zahlungsmittel. Zuvor hatten Experten Kritik an den Plänen geübt. Unter anderem äußerten sie die Sorge, Digitalgeld könnte zur Geldwäsche oder zur Terrorismusfinanzierung verwendet werden.

    Auch die Europäische Zentralbank (EZB) denkt intensiv über die Einführung eines digitalen Euros nach. Dazu sei noch keine Entscheidung gefallen, erklärte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag bei einer hauseigenen Konferenz zum Zahlungsverkehr. Die Notenbank hatte kürzlich einen umfassenden Bericht über die mögliche Ausgabe eines digitalen Euros veröffentlicht, der von einer Taskforce um EZB-Direktor Fabio Panetta erarbeitet wurde.

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