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Digitalwährungen Bitcoin-Kurs auf Jahreshoch – über 1.000 Dollar Gewinn an einem Tag

Die Kryptowährung setzt ihre Rally fort und knackt nach 15 Monaten wieder die 11.000-Dollar-Marke. Experten warnen aber vor überzogenen Erwartungen.
Update: 22.06.2019 - 15:33 Uhr Kommentieren
Die Digitalwährung befindet sich seit Jahresbeginn im Aufwind. Quelle: Reuters
Bitcoin

Die Digitalwährung befindet sich seit Jahresbeginn im Aufwind.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Erstmals seit 15 Monaten hat der Bitcoin-Kurs wieder die 11.000-Dollar-Grenze geknackt. Damit hat die Digitalwährung die Hälfte ihrer Verluste nach dem Platzen der Kryptoblase wieder wettgemacht. Am Samstagmittag hatte der Kurs bei 11.133 Dollar je Bitcoin gelegen.

„Die Rückkehr des Bitcoins ist extrem außergewöhnlich“, meint George McDonaugh, CEO des Blockchain-Spezialisten KR1. Er sagt aber auch: „Das vorhandene Geld wurde in der Zwischenzeit nicht aus dem Bitcoin abgezogen, sondern nur an der Seite geparkt, um es jetzt wieder zu investieren.“

Grund für den jüngsten Kursanstieg war auch die Ankündigung von Facebook, eine eigene Digitalwährung namens „Libra“ einzuführen. Im Gegensatz zum Bitcoin soll diese allerdings an verschiedene Währungen wie Dollar, Euro und Yen gekoppelt sein, um Kursschwankungen zu reduzieren.

Digitalwährungen wie Bitcoin genießen vor allem in der Bankenlandschaft einen schlechten Ruf. So warnte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag vor den Gefahren. „Sie könnten das Einlagegeschäft der Banken und ihre Geschäftsmodelle untergraben.“

Doch ungeachtet dessen nehmen Kryptowährungen bereits seit Jahresbeginn wieder an Fahrt auf. Auf seinem Höhepunkt im Dezember 2017 kostete ein Bitcoin 19.511 Dollar – ein Plus von 1.400 Prozent innerhalb eines Jahres. Doch deutlich schneller ging es auch wieder bergab: Ein Jahr später, im Dezember 2018, lag der Bitcoin-Kurs nur noch bei 3.100 Dollar. Zwischen Januar und März bewegte sich der Wert stabil bei knapp 4.000 Dollar, danach ging es steil bergauf.

Experten warnen daher vor einer sich selbst befeuernde Verstärkung der Rally. Thomas Lee, Mitgründer des Vermögensverwalters Fundstrat Global Advisors, spekuliert über eine sogenannte „Fear of missing out“ der Anleger, die verpasste Renditechancen befürchten könnten. Diese Furcht kann zu steigenden Kursen führen, weil dann bestimmte Anlageklassen – wie in diesem Fall der Bitcoin – priorisiert würden.

Mehr: Facebook führt mit „Libra“ eine eigene Digitalwährung ein. Alles was sie darüber wissen müssen, lesen Sie hier.

Mit Agenturmaterial

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