Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Draghi im Fokus Euro leicht im Minus

Der Euro verzeichnet leichte Verluste. EZB-Chef Draghi bekräftigte vor dem EU-Parlament, dass der Wechselkurs sowohl ein Risiko für die Preisstabilität als auch für die Konjunktur im Währungsraum darstelle.
Kommentieren
Der Euro startete mit leichtem Minus in die Woche. Quelle: dpa

Der Euro startete mit leichtem Minus in die Woche.

(Foto: dpa)

Frankfurt/ MainDer Euro hat am Montag leichte Verluste verzeichnet. Im Fokus des Devisenmarkts stand eine Anhörung von EZB-Chef Mario Draghi vor dem EU-Parlament. Die Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,3343 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie ein Tagestief bei 1,3322 Dollar markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3352 (Freitag: 1,3325) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7490 (0,7505) Euro.

Da zum Wochenauftakt keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, richteten sich die Blicke der Anleger auf EZB-Präsident Draghi. Der Notenbankchef musste vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments in Brüssel Rede und Antwort stehen. Draghi bekräftigte, dass der Wechselkurs ein explizites Risiko für die Preisstabilität und damit ein implizites Risiko für die Konjunktur im Währungsraum darstelle.

Der Euro reagierte auf die Äußerungen zunächst mit Verlusten. Nach Einschätzung einiger Analysten könnte die EZB mit dem Verweis auf die Abwärtsrisiken bei der Inflation die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik öffnen. „Für mich hört sich das so an, als ob Draghi schon einmal ankündigt, der stärkere Euro sei Grund für eine pessimistischere EZB-Projektion und das als Ausrede für eine Zinssenkung verwenden will“, kommentierte Commerzbank-Chefanalyst Ulrich Leuchtmann.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86190 (0,86040) britische Pfund, 125,24 (124,03) japanische Yen und 1,2332 (1,2303) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1610,75 (1612,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38 120,00 (38 610,00) Euro.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Draghi im Fokus - Euro leicht im Minus

0 Kommentare zu "Draghi im Fokus: Euro leicht im Minus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote