Drei bis fünf Prozent China will Yuan graduell aufwerten

Im internationalen Währungsstreit sendet China vorsichtige Entspannungssignale. Die Zentralbank hält eine jährliche Aufwertung des Yuan um drei bis fünf Prozent für machbar. Entscheidend sei aber die Lage in der Heimat, nicht die Wünsche des Auslands.
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HB PEKING. China stellt eine Aufwertung seiner Währung um drei bis fünf Prozent pro Jahr in Aussicht. Eine solche Entwicklung werde als graduell betrachtet, sagte Li Daokui, ein wissenschaftlicher Berater der Zentralbank der Volksrepublik, am Freitag. Grundlage für eine Aufwertung blieben aber heimische Faktoren, nicht äußerer Druck. Eine Verteuerung sei eine langfristige Entwicklung.

Das planwirtschaftlich gesteuerte Schwellenland hat zuletzt wiederholt eine Aufwertung nicht ausgeschlossen, pocht aber darauf, dass diese schrittweise geschehen müsse, um seiner Wirtschaft nicht zu schaden.

Die westlichen Industriestaaten verlangen seit langem von China, die Bindung seiner Währung an den Dollar aufzugeben und damit eine Aufwertung zuzulassen. Sie werfen der Führung in Peking vor, den Yuan künstlich billig zu halten und damit seine Exporteure zu bevorteilen.

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