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Edelmetall Gold wird billiger

Morgan Stanley senkt die Preisprognose für Gold, das Edelmetall wird billiger. Vor allem die geringere Nachfrage aus China lässt die Preise purzeln. China ist der weltweit größte Verbraucher von Gold.
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Goldbarren in unterschiedlicher Größe: Das Edelmetall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1336 Dollar je Feinunze. Quelle: dpa

Goldbarren in unterschiedlicher Größe: Das Edelmetall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1336 Dollar je Feinunze.

(Foto: dpa)

FrankfurtSpekulationen auf eine geringere Nachfrage aus China und einen nachlassenden Inflationsdruck haben Gold am Montag zu Schaffen gemacht. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 1336 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Angesichts der enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten vom Wochenende gebe es dort derzeit praktisch keine Käufer, sagte Peter Fung, Chef-Händler bei Wing Fung Precious Metals. China ist der weltweit größte Verbraucher von Gold. Der Edelmetall-Future der Börse Shanghai rutschte am Montag um bis zu zwei Prozent auf 259,25 Yuan je Gramm (etwa 1313 Dollar je Feinunze) ab.

Darüber hinaus werteten Börsianer die starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag als Hinweis, dass die Notenbank Fed die Straffung ihrer Geldpolitik wie geplant fortsetzen werde.

Damit sinke die Wahrscheinlichkeit einer anziehenden Inflation und damit die Attraktivität von Gold als Absicherung dagegen. Aus diesem Grund wird der Goldpreis nach Einschätzung der Analysten von Morgan Stanley in den kommenden Jahren weiter fallen.

Für 2014 erwarteten sie im Durchschnitt einen Preis von 1160 Dollar je Feinunze, knapp zwölf Prozent weniger als zuvor. Ihre Prognose für 2015 senkten sie um 12,5 Prozent auf 1138 Dollar. Nachfolgend die Londoner Edelmetall-Fixings vom Vormittag.

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