Edelmetall Goldpreis hält sich über 1 100 Dollar

Der Preis für Gold ist am Montag gestiegen. In einem sehr illiquiden Geschäft wurden 1 111 Dollar je Feinunze gezahlt nach 1104 Dollar im späten Freitagsgeschäft.
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HB FRANKFURT. Händlern zufolge profitierte das als sicherer Hafen geltende Edelmetall von einem etwas schwächer gehenden Dollar. Sie verwiesen aber darauf, dass wegen der geschlossenen Märkte in Großbritannien, den USA und Indien kaum Interesse bestand.

Nachdem der Goldpreis in diesem Jahr um 40 Prozent bis auf die Höchstmarke von 1 226 Dollar zugelegt hat, stellen sich Anleger auf eine Kurskorrektur ein. Sie wollen scheinbar ihre Gewinne absichern.

Eine ganz wichtige Erklärung für den rasanten Anstieg des Goldpreises liefert der Devisenmarkt: So sichern sich Finanzinvestoren gerne mit Gold gegen Verluste beim US-Dollar ab. Dies erklärt auch, weshalb sich Gold und Greenback traditionell in unterschiedliche Richtungen bewegen. Vor allem in einigen wichtigen Schwellenländern, aber auch in den Ölstaaten im Mittleren Osten erfreut sich Gold inzwischen wieder wachsender Beliebtheit.

Jochen Stanzl, Chefredakteur von Rohstoff-Report.de, erwartet eine größere Preiskorrektur beim Edelmetall. Es könne zwar in den nächsten Tagen noch mal auf 1.200 US-Dollar steigen, im ersten Halbjahr 2010 sei es gut möglich, dass der Wert bis auf 900, im Extremfall bis auf 800 US-Dollar runtergeht.

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