Edelmetalle Anleger fürchten Inflation - Gold und Silber ziehen an

Das Milliardenpaket der US-Notenbank zum Aufkauf von Staatsanleihen ist Wasser auf die Mühlen von Anlegern, die sich vor Inflation fürchten - und ein neues Kaufargument für Edelmetalle, die als Inflationsschutz gelten. Der Goldpreis nimmt am Morgen wieder Kurs auf sein Rekordhoch, Silber erreicht ein neues 30-Jahreshoch.
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HB LONDON. Aus Furcht vor einer anziehenden Inflation sind Anleger am Donnerstag wieder verstärkt in den "sicheren Anlagehafen" Edelmetalle geflüchtet. Gold verteuerte sich um bis zu 0,7 Prozent auf 1357,10 Dollar je Feinunze und liegt damit noch 30 Dollar unter seinem Allzeithoch. Silber legte in der Spitze sogar um 1,5 Prozent zu und war mit 25,16 Dollar so teuer wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Das Hilfspaket der US-Notenbank Fed zur Ankurbelung der schwächelnden Konjunktur sei mit 600 Milliarden Dollar umfangreicher ausgefallen als erwartet, sagte Analyst Ong Yi Ling von Phillip Futures. Sollten nun noch die für Freitag erwarteten monatlichen US-Arbeitsmarktdaten schlecht ausfallen, müsse mit weiteren Preissteigerungen bei Edelmetallen gerechnet werden. Reuters-Marktanalyst Wang Tao hielt einen Anstieg des Gold-Kurses auf bis zu 1420 Dollar binnen vier Wochen für möglich.

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4 Kommentare zu "Edelmetalle: Anleger fürchten Inflation - Gold und Silber ziehen an"

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  • Die nächste blase die platzt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Anleihenblase, dann werden Gold und Silber gewaltig steigen, aber keine Frage, irgendwann wird dann auch die Goldblase platzen - aber soweit sind wir noch lange nicht!

  • Gerd - der Goldallergiker ist wieder unterwegs.Versuch´s doch mal mit Silber, das ist ein industriemetall mit geringerem "Mythosanteil".

  • Gold - die nächste blase, die platzt. Aktien sind noch verdammt billig.

  • Gold ist (noch) verdammt billig.

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