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Edelmetalle Anleger suchen Zuflucht bei Gold

Gold wird seinem Ruf als "sicherer Hafen" einmal mehr gerecht. Die Furcht vor den Folgen des Erdbebens in Japan treibt den Preis in Richtung Rekordhoch. Dagegen fallen die Preise für Platin und Palladium deutlich zurück.
14.03.2011 - 08:41 Uhr
Düsseldorf

Aus Furcht vor den Auswirkungen des verheerenden Erdbebens und den anschließenden Tsunamis in Japan haben zahlreiche Anleger am Montag den "sicheren Anlagehafen" Gold angesteuert. Das Edelmetall verteuerte sich um bis zu ein Prozent auf 1431,89 Dollar je Feinunze. Für japanische Investoren verteuere es sich sogar noch stärker. Dort stieg der Goldpreis um bis zu 1,5 Prozent auf 117.677 Yen je Feinunze und lag damit nur rund 1000 Yen unter seinem Rekordhoch von vergangener Woche. "Einige Investoren gehen davon aus, dass japanische Versicherer ihre Dollar-Anlagen verkaufen, um an Geld zukommen", sagte Analyst Ong Yi Ling von Phillip Futures in Singapur.

Platin und Palladium rutschten dagegen um 2,3 Prozent auf 1738,25 Dollar beziehungsweise um 1,6 Prozent auf 745,13 Dollar je Feinunze ab. Diese beiden unter anderem zur Herstellung von Auto-Katalysatoren benötigten Edelmetalle litten unter der Furcht einiger Anleger vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft, sagten Börsianer.

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