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Eugen Weinberg im Interview Rohstoffexperte erklärt, wie Notenbanken den Goldpreis beeinflussen

Notenbanken haben seit der Finanzkrise einen Rollenwechsel vollzogen: Statt Gold zu verkaufen, kaufen sie das Metall. Was das für Anleger bedeutet.
11.01.2019 - 04:22 Uhr
Der Rohstoff-Experte der Commerzbank erwartet, dass der Goldpreis weiter steigt. Quelle: Andy Ridder für Handelsblatt
Eugen Weinberg

Der Rohstoff-Experte der Commerzbank erwartet, dass der Goldpreis weiter steigt.

(Foto: Andy Ridder für Handelsblatt)

Frankfurt Notenbanken aus den Emerging Markets haben hohe Bestände an US-Dollar-Anlagen. Laut Eugen Weinberg kaufen Länder wie Russland auch deshalb Gold, weil sie unabhängiger von der Welt-Leitwährung sein wollen.

Herr Weinberg, Gold ist teurer geworden. Überrascht Sie das?
Meine Meinung war immer: Gold ist in der ersten Linie ein sicherer Hafen und steigt im Preis, wenn Risikoanlagen wie Aktien schwächeln. Der Preisanstieg straft jene Lügen, die Gold als sicheren Hafen schon abgeschrieben hatten.

Welche Rolle spielen die Notenbanken mittlerweile?
Sie waren bis vor etwa zehn Jahren eher Verkäufer. Seit der Finanzkrise dagegen sind sie auf der Käuferseite. Das hat jedoch weniger mit der Krise an sich zu tun, sondern eher mit dem positiven Preistrend zu diesem Zeitpunkt, denn die allermeisten Zentralbanken sehen Gold nicht als sicheren Hafen, sondern als eine Anlage für die Devisenreserven.

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