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Euro Die Angst vor der Ansteckungsgefahr ist groß

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Internationale Investoren würden ihr Kapital abziehen und dorthin schaffen, wo das Zinsniveau höher ist - nach Asien etwa oder Australien. Selbst die USA scheinen, nachdem die Federal Reserve (Fed) kürzlich den Diskontsatz angehoben und damit eine baldige Leitzinsanhebung in Aussicht gestellt hat, deutlich lukrativer für Investoren zu sein als der Euro-Raum. Der Kurs der Gemeinschaftswährung dürfte weiter unter Druck geraten.

Viel wird für die Gemeinschaftswährung darauf ankommen, wie die Konjunkturdaten in den kommenden Tagen und Wochen ausfallen. "Nur wenn sich die Konjunktur im Euro-Raum von ihrer guten Seite zeigt, ist damit zu rechnen, dass es Griechenland gelingt, seine Steuereinnahmen so weit zu erhöhen, dass eine Konsolidierung der Staatsfinanzen möglich wird", heißt es bei der Commerzbank.

Heute gab es bereits den ersten Dämpfer. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar erstmals seit langer Zeit verschlechtert. Wie das Münchener Ifo-Institut gestern mitteilte, sei der Ifo-Geschäftsklimaindex von 95,8 Punkten im Vormonat auf 95,2 Punkte gesunken. Die Mehrzahl der Volkswirte dagegen hatte mit einem abermaligen Anstieg auf mehr als 96 Punkte gerechnet. Es wäre der elfte in Folge gewesen. Während sich die Erwartungshaltung im Februar erneut verbesserte, trübte sich die Lagebeurteilung deutlich ein.

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