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Euro/Dollar Der Euro gibt etwas nach – britisches Pfund weiterhin auf Talfahrt

Der Euro ist im frühen Handel am Dienstag leicht gesunken. Leichte Kursgewinne gab es beim Yen, das britische Pfund fällt hingegen noch tiefer.
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Der Euro hat sich am Dienstagmorgen leicht verbilligt. Quelle: dpa
Euro/Dollar

Der Euro hat sich am Dienstagmorgen leicht verbilligt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat am Dienstag die Kursgewinne vom Vorabend nicht ganz halten können und ist im frühen Handel leicht gesunken. Die Gemeinschaftswährung wurde am Morgen bei 1,1137 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Montagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1119 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt rückte die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed immer stärker in den Fokus, die an diesem Mittwochabend (MESZ) erwartet wird. Anleger rechnen nach klaren Signalen der amerikanischen Notenbanker fest mit der ersten Zinssenkung in den USA seit mehr als zehn Jahren. Im Tagesverlauf könnten aber auch zahlreiche wichtige Konjunkturdaten für Impulse sorgen, darunter Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone und Kennzahlen zur Preisentwicklung in den USA.

Dagegen setzte das britische Pfund die Talfahrt der vergangenen Handelstage fort. Seit Beginn der Woche verlor die Währung bereits etwa zwei Prozent an Wert. Im Handel mit dem Dollar rutschte der Kurs am Morgen auf 1,2119 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2017. Als Ursache für die Talfahrt gilt die Erwartung, dass mit der neuen politischen Führung um Premierminister Boris Johnson ein Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU wahrscheinlicher geworden ist. Ein „No-Deal-Brexit“ gilt als Konjunkturrisiko für die britische Wirtschaft.

Leichte Kursgewinne gab es am Morgen beim japanischen Yen. Die Zentralbank in Tokio hält angesichts der hartnäckig niedrigen Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Japans Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen.

  • dpa
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