Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Euro/Dollar Euro-Anleger werden wegen Budgetdebatte in Italien nervös

Der Haushaltsplan in Italien lässt auf sich warten – die Gemeinschaftswährung sinkt daraufhin unter die Marke von 1,17 Dollar.
Kommentieren
Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1716 US-Dollar gehandelt. Quelle: dpa
Euro

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1716 US-Dollar gehandelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Wenige Stunden vor der geplanten Vorstellung des italienischen Haushaltsplans hat sich unter den Euro-Anlegern Nervosität breitgemacht. Die Gemeinschaftswährung rutschte unter die Marke von 1,17 Dollar und notierte zeitweise 0,4 Prozent schwächer bei 1,1687 Dollar.

Die Tageszeitung „La Stampa“ berichtete, der parteilose Wirtschaftsminister Giovanni Tria sei wegen des Streits über den Haushaltsentwurf bereit, seinen Rücktritt einzureichen. Eine Sprecherin Trias dementierte dies.

Gleichzeitig machten laut Börsianern Spekulationen die Runde, dass die für 18.00 Uhr (MESZ) geplante Kabinettssitzung, in der die Entscheidung über den Haushalt fallen soll, verschoben werden könnte. Ein Bericht im „Corriere della Sera“ deute darauf hin, dass sich das Treffen verzögere, weil es neue Schwierigkeiten gebe, sich über die Höhe des Defizits zu einigen, sagte ING-Stratege Martin van Vliet.

Am Rentenmarkt hinterließ die Unruhe ebenfalls ihre Spuren. Die Kurse der zehnjährigen italienischen Anleihen fielen, die Rendite stieg auf 2,949 Prozent nach 2,842 Prozent im Schlussgeschäft des Vortages. Die Mailänder Börse verlor 1,7 Prozent.

In den vergangenen Tagen hatten Hoffnungen auf EU-konforme Ausgaben die Staatsanleihen des Landes noch gestützt. Wirtschaftsminister Tria hatte wiederholt angekündigt, Italien werde an die Märkte ein Signal der Nachhaltigkeit senden. Börsianer rechneten daher damit, dass die Neuverschuldung 2019 um die zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen dürfte.

Insider erklärten am Mittwochabend aber, die Regierungsparteien wollten ein Haushaltsdefizit von 2,4 Prozent.

  • dpa
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Euro/Dollar : Euro-Anleger werden wegen Budgetdebatte in Italien nervös"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote