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Euro/Dollar Euro fällt auf Dreiwochentief

Anleger kaufen lieber Dollar als Euro. Das britische Pfund fiel am heutigen Donnerstag zu allen wichtigen Währungen.
Update: 07.11.2019 - 17:11 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: picture alliance / ZB
Euro und Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt.

(Foto: picture alliance / ZB)

Frankfurt Der Euro hat am Donnerstag zwischenzeitliche Kursgewinne wieder abgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1052 US-Dollar gehandelt, der tiefste Stand seit Mitte Oktober. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1077 (Mittwoch: 1,1090) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9028 (0,9017) Euro.

Die USA und China haben nach Angaben der chinesischen Regierung Fortschritte in den Verhandlungen über die Reduzierung gegenseitig erhobener Strafzölle gemacht. Nach „ernsthaften und konstruktiven“ Gesprächen zwischen führenden Regierungsvertretern beider Länder habe man sich darauf verständigt, die Strafzölle bei Fortschritten in den Verhandlungen schrittweise zurückzunehmen, zitierten chinesische Medien den Sprecher des Handelsministeriums Gao Feng auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Die Senkung der Zölle sei „eine wichtige Bedingung für eine Einigung“, hieß es.

Der Handelsstreit hatte das Weltwirtschaftswachstum belastet und die als sicher geltenden Anleihen tendenziell gestützt. Der Euro profitierte aber nur vorübergehend von der gewachsenen Zuversicht, gab seine Gewinne am Nachmittag wieder ab und drehte in die Verlustzone. Der chinesische Yuan hielt hingegen seine Gewinne.

Das britische Pfund fiel zu allen wichtigen Währungen. Die britische Notenbank zeigt sich zunehmend verunsichert angesichts wirtschaftlicher Risiken und dem anstehenden Brexit. „Falls sich die Weltwirtschaft nicht stabilisiert oder die Brexit-Unsicherheit sich verfestigt, müsste die Geldpolitik die erwartete Erholung stützen“, hieß es in dem Protokoll zur Zinssitzung. Der Leitzins bleibt zwar zunächst weiter bei 0,75 Prozent. Erstmals seit dem Jahr 2016 sprachen sich jedoch zwei Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss für eine Zinssenkung aus. Diese machen Währungen für Anleger weniger attraktiv und belasten tendenziell den Wechselkurs.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86442 (0,86033) britische Pfund, 120,90 (120,88) japanische Yen und 1,0998 (1,1010) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1484 Dollar gehandelt. Das waren gut sechs Dollar weniger als am Vortag.

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  • dpa
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