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Euro/Dollar Euro gibt nach

Aussagen von US-Notenbankern haben für Bewegung am Devisenmarkt gesorgt. Der Euro notiert mit 1,1260 US-Dollar etwas niedriger als am Vorabend.
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Der Euro hat sich am Dienstagmorgen leicht verbilligt. Quelle: dpa
Euro/Dollar

Der Euro hat sich am Dienstagmorgen leicht verbilligt.

(Foto: dpa)

Frankfurt am Main Der Euro ist am Freitag im frühen Handel gesunken. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1260 US-Dollar und damit etwas niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1216 US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8916 Euro.

Am späten Vorabend und in der Nacht hatten Aussagen von US-Notenbankern für Bewegung am Devisenmarkt gesorgt. Zunächst unterstrich der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, die Notwendigkeit einer schnellen Zinsreaktion der US-Notenbank, sollten die Währungshüter zu dem Schluss kommen, dass sich die US-Wirtschaft in Schwierigkeiten befinde. Daraufhin fiel der Dollar, und der Euro legte zu.

Später wurden diese Aussagen wieder relativiert. Ein Sprecher teilte mit, es habe sich bei dem Statement nur um eine wissenschaftliche Rede zu 20 Jahren Forschung gehandelt und nicht um potenzielle Politikhandlungen beim anstehenden Treffen des Fed-Gremiums FOMC. In der Nacht kehrte sich die Euro-Dollar-Bewegung daraufhin um: Der Dollar stieg, der Euro fiel.

Am Markt gilt eine Zinssenkung der US-Notenbank Ende Juli als sehr wahrscheinlich, über die Höhe wird allerdings spekuliert. Nicht alle Notenbanker sind sich dabei einig. „Interessant wird sein, ob es zu einem Zyklus aus mehreren Schritten kommen wird oder ob ein oder zwei vorsorgliche Senkungen ausreichen“, schreibt Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Aufgrund des konjunkturellen und preislichen Umfelds seien geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nicht zwingend erforderlich. Am Nachmittag steht der University of Michigan Consumer Sentiment Index auf dem Kalender, der als eine der wichtigsten Verbraucherumfragen in den USA gilt.

Mehr: EZB-Chefökonom Lane hat via Twitter Fragen zur europäischen Geldpolitik beantwortet. Er wies dabei auf die Gefahren für den Wachstumsausblick hin. Lesen Sie hier mehr.

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  • dpa
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