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Euro/Dollar Euro gibt vor US-Zinsentscheidung nach

Am Devisenmarkt warten die Anleger auf den Zinsentscheid in den USA.
Update: 31.07.2019 - 17:20 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa
Euro und US-Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro ist am Mittwoch vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed gefallen. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1135 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1151 (Dienstag: 1,1154) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8968 (0,8965) Euro.

Etwas belastet wurde der Euro von schwachen Konjunkturdaten. Sowohl Wachstumsdaten als auch Inflationszahlen deuteten auf eine geringere wirtschaftliche Dynamik im Euroraum hin. Die Erwartung, dass die EZB ihre bereits sehr expansive Geldpolitik nochmals lockern wird, erhielt dadurch Auftrieb. Fachleute gehen von einer weiteren Zinssenkung aus. Auch eine Wiederauflage der billionenschweren Anleihekäufe wird nicht ausgeschlossen.

Gespannt warten die Anleger auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Es wird damit gerechnet, dass die Federal Reserve ihren Leitzins das erste Mal seit der großen Finanzkrise 2008 reduziert. Fraglich ist aber das Ausmaß der Reduzierung: Die meisten Marktteilnehmer rechnen mit einem „kleinen“ Zinsschritt von 0,25 Prozentpunkten, doch auch ein größerer Zinsschritt ist möglich. Als Gründe für die erwartete Lockerung gelten das schwächelnde Wachstum der Weltwirtschaft und die zahlreichen Handelskonflikte zwischen den USA und anderen großen Ländern wie China.

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump die Geldpolitik der Fed abermals scharf kritisiert und damit den Druck auf die amerikanischen Währungshüter erhöht. Eine Zinssenkung um 0,25 Punkte sei nicht genug, es brauche „eine große Absenkung“, forderte Trump am Dienstag im Weißen Haus. Die Federal Reserve müsse außerdem ihre Anleihekäufe wieder ausweiten. Diese herunterzufahren und gleichzeitig die Zinsen zu erhöhen, sei „ein großer Fehler“ gewesen, sagte der Präsident.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91623 (0,91653) britische Pfund, 121,04 (121,00) japanische Yen und 1,1041 (1,1038) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (31 Gramm) Gold wurde am Nachmittag in London mit 1428 Dollar gehandelt. Das waren knapp drei Dollar weniger als am Dienstag.

Mehr: Die EZB hat eine Lockerung ihrer Geldpolitik in Aussicht gestellt. Am Mittwoch könnte die Fed die Zinsen senken. Nur eine Frage scheint noch offen.

Finance Briefing
  • dpa
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