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Euro/Dollar Euro im Aufwind – Fed-Entscheidung gibt Rückenwind

Die US-Notenbank Fed hält vorerst an ihrer Geldpolitik fest, das Zinsniveau bleibt trotz gestiegener Inflation niedrig. Davon profitiert der Euro-Kurs.
29.07.2021 - 07:45 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: AFP
Euro und Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.

(Foto: AFP)

Frankfurt Der Euro hat am Donnerstag seine Kursgewinne vom Vorabend ausgebaut. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1859 Dollar und damit so viel wie seit gut zwei Wochen nicht mehr. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1807 Dollar festgesetzt.

Auftrieb erhält der Euro seit Mittwochabend von einem durchweg schwächeren Dollar. Belastet wird die US-Währung durch die Entscheidungen der Notenbank Federal Reserve. Zwar gab die Fed nach ihrer Zinssitzung Hinweise auf eine absehbar weniger großzügige Geldpolitik. Zentralbankchef Jerome Powell blieb aber vage und erklärte, dass insbesondere die Lage auf dem Arbeitsmarkt noch nicht ausreiche, um konkreter werden zu können.

Am Donnerstag stehen zahlreiche Konjunkturdaten an, auf die Anleger achten dürften. In Deutschland werden Zahlen vom Arbeitsmarkt und zur Preisentwicklung erwartet. In den USA richtet sich die Aufmerksamkeit auf erste Wachstumszahlen zum zweiten Quartal. Die Wirtschaft dürfte ihre kräftige Erholung vom Corona-Einbruch mit erhöhtem Tempo fortgesetzt haben.

Die Inflationsrate in den USA war im Juni auf 5,4 Prozent gestiegen und lag damit über der von der Fed anvisierten Zielmarke von zwei Prozent. Ökonomen hatten noch nicht mit einem klaren Signal zur Rückführung der Anleihenkäufe gerechnet.

Mehr: Ökonomen warnen vor höherer Inflation

  • dpa
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