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Euro/Dollar Euro-Kurs in Nähe von Dreijahrestief

Die Verbreitung des Coronavirus auf andere asiatische Länder macht sich auch am Devisenmarkt bemerkbar. Der Euro notiert unter der Marke von 1,08 Dollar.
21.02.2020 - 07:53 Uhr
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa
Euro und Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat am Freitag weiter in der Nähe seines dreijährigen Tiefstands notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0792 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Am Donnerstag war der Euro auf ein neues Dreijahrestief von 1,0778 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0790 Dollar festgelegt.

Zum Wochenausklang stehen in vielen Regionen der Welt die vom Markit-Institut erhobenen Einkaufsmanagerindizes auf dem Programm. Die Unternehmensumfrage gibt Auskunft über den wirtschaftlichen Zustand von Industrie und Dienstleistern. Analysten und Anleger blicken mit Argusaugen auf die Zahlen, weil sie eine Eintrübung wegen des von China ausgehenden Coronavirus befürchten.

Die Verbreitung des Virus auf andere asiatische Länder macht sich auch am Devisenmarkt bemerkbar. Am Freitagmorgen standen die Währungen zahlreicher Länder aus der Region unter Druck, darunter der koreanische Won oder der thailändische Baht. Vor allem in Südkorea sind die Infektionen zuletzt deutlich gestiegen.

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