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Euro/Dollar Euro legt wieder etwas zu

Die europäische Gemeinschaftswährung notiert am Mittwoch leicht erhöht. Neue Impulse könnten Konjunkturdaten liefern.
Update: 05.09.2018 - 17:01 Uhr Kommentieren
Zur Wochenmitte dürften sich die Anleger auf Konjunkturdaten konzentrieren. Quelle: dpa
Euro und Dollar

Zur Wochenmitte dürften sich die Anleger auf Konjunkturdaten konzentrieren.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,1614 US-Dollar gehandelt. Am Morgen war der Euro noch kurzzeitig bis auf 1,1543 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1582 (Dienstag: 1,1562) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8634 (0,8649) Euro.

Der Eurokurs profitierte zum Dollar laut Händlern von Meldungen, die auf Fortschritte in den Verhandlungen über den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) hindeuteten. Ein Brexit ohne ein Abkommen würde auch die Eurozone hart treffen. Schließlich sind die Handelsverflechtungen zwischen dem Währungsraum und Großbritannien eng.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen, dass die Regierungen Deutschlands und Großbritanniens wichtige Hürden für den Brexit-Prozess aus dem Weg geräumt hätten. Demnach seien beide Seiten bereit, eine weniger detaillierte Vereinbarung über die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU zu akzeptieren. Beobachter verwiesen jedoch darauf, dass nicht nur Deutschland sondern die gesamte EU einem Abkommen zustimmen müsste. Zudem ist unklar, wie zuverlässig die Aussagen sind.

Das britische Pfund legte nach dem Bericht zu allen wichtigen Währungen zu. Zum Dollar stieg der Kurs bis auf 1,2983 Dollar. Vor den Daten hatte er noch bei 1,2830 Dollar gelegen.

Das deutlich gestiegene Handelsbilanzdefizit der USA im Juli bewegte den Dollar kaum. Im Handel mit China und der EU wurden Rekordwerte erreicht. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt Zölle auf Waren aus China eingeführt. Dies hatte entsprechende Gegenreaktionen aus China hervorgerufen. Trump begründete die Zölle mit unfairen Handelsbedingungen, welche die USA benachteiligen würden. Mit der EU wird noch verhandelt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90328 (0,90058) britische Pfund, 129,17 (128,60) japanische Yen und 1,1288 (1,1261) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1196,70 (1190,85) Dollar festgesetzt.

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  • dpa
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