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Euro/Dollar Euro steht weiter unter Druck

Die hohe Verunsicherung an den Finanzmärkten belastet den Euro-Kurs. Auch am Dienstag notiert er unterhalb der Marke von 1,18 Dollar.
22.09.2020 - 08:06 Uhr
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters
Euro- und Dollar-Scheine

In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der Euro kostete am Dienstag 1,1760 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1787 Dollar festgesetzt. Die hohe Verunsicherung an den Finanzmärkten hatte den Euro zum Wochenstart deutlich belastet.

Anders als der Euro konnte der US-Dollar zuletzt zulegen. Die amerikanische Währung profitiert in Zeiten schwacher Aktienmärkte von ihrem Status als Weltreservewährung. Am Montag waren die Börsen vor allem durch steigende Corona-Neuinfektionen insbesondere in Europa verunsichert worden.

US-Notenbankchef Jerome Powell bekräftigte unterdessen die geldpolitische Unterstützung der Federal Reserve. In schriftlichen Bemerkungen für einen Kongressauftritt an diesem Dienstag heißt es, die Fed werde ihre Instrumente so lange wie nötig einsetzen, um die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise zu unterstützen. Die Bemerkungen wurden am späten Montagabend veröffentlicht.

Mehr: Gefahr eines harten Brexits steigt – Britisches Pfund könnte weiter abwerten.

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