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Euro/Dollar Euro stoppt seine Talfahrt

Die europäische Gemeinschaftswährung ist zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit November 2018 gefallen.
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Zum Wochenstart stehen nur wenige Konjunkturdaten an, die am Devisenmarkt eine Rolle spielen könnten. Quelle: dpa
Euro und Dollar

Zum Wochenstart stehen nur wenige Konjunkturdaten an, die am Devisenmarkt eine Rolle spielen könnten.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Euro hat am Dienstag seine Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Nachdem der Kurs am Vormittag bis auf 1,1258 US-Dollar gefallen war - und damit auf den tiefsten Stand seit November -, setzte im Nachmittagshandel eine leichte Erholung ein. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung knapp unter 1,13 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1296 (Montag: 1,1309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8853 (0,8843) Euro.

Marktteilnehmer sprachen von einer ausgeprägten Dollar-Stärke, die den Handel am Devisenmarkt dominierte. Die starke US-Währung ist eine Folge zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Risiken in der Welt. Der Dollar zählt zu den wichtigen Weltreservewährungen und wird von Investoren in unsicheren Zeiten als sicherer Anlagehafen geschätzt.

Zuletzt hatten aber Hinweise auf ein Ende des Haushaltsstreits in den USA die Anleger wieder ein Stück weit optimistischer gestimmt. Wenige Tage vor einem drohenden neuen „Shutdown“ der US-Regierung ist eine Einigung nähergerückt. Die Unterhändler von Republikanern und Demokraten im Kongress verkündeten eine grundsätzliche Einigung - ohne aber Einzelheiten zu nennen. Unklar ist allerdings, ob US-Präsident Donald Trump einer solchen Vereinbarung zustimmen wird.

Devisenexperte Manuel Andersch von der BayernLB verwies als Erklärung für die jüngste Euroschwäche auch auf Meldungen aus Italien. Die populistische Regierung in Rom hatte die Notenbank des Landes kritisiert und will einen Austausch der Führungsriege der Banca d'Italia. Außerdem wolle die Regierung offenbar die Goldreserven der italienischen Notenbank zur Finanzierung des Staatshaushalts nutzen, sagte Andersch.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87705 (0,87615) britische Pfund, 124,70 (124,63) japanische Yen und 1,1381 (1,1351) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde nachmittags mit 1309 Dollar gehandelt. Das war etwa einen Dollar mehr als am Vortag.

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  • dpa
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