Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Euro/Dollar Eurokurs fällt leicht, türkische Lira legt kräftig zu

Die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China sorgt für gute Stimmung bei Anlegern. Im Vergleich zum US-Dollar gibt der Euro nach.
Update: 01.07.2019 - 16:53 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa
Euro und US-Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Eurokurs hat am Montag etwas nachgegeben. Am Nachmittag notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1335 US-Dollar, nachdem sie im asiatischen Handel noch bis zu 1,1370 gekostet hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1349 (Freitag: 1,1380) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8811 (0,8787) Euro.

Der US-Dollar legte gegenüber den meisten Währungen etwas zu. Nach der bekanntgegebenen Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China herrscht bei den Anlegern an den Börsen gute Stimmung. US-Präsident Donald Trump hatte auf dem G20-Gipfel in Japan am Samstag zugesichert, die angedrohte Ausweitung der Strafzölle gegen China vorläufig auszusetzen. Der als sicher geltende Schweizer Franken gab daher zu allen wichtigen Währungen nach.

Etwas belastet wurde der Euro durch eine überraschend gefallene Industriestimmung in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Eurozone war im Juni laut einer zweiten Schätzung gesunken. In einer ersten Erhebung war noch ein Anstieg ermittelt worden. In den USA gab der entsprechende Indikator des privaten Instituts ISM zwar auch nach. Der Rückgang war aber geringer als von Ökonomen erwartet.

Deutlich gestiegen ist hingegen der Kurs der türkische Lira. „Die Äußerungen des US-Präsidenten beim Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan deuten darauf hin, dass das ganze Gezänk um die Raketen, die die türkischen Streitkräfte aus Russland beziehen wollen, beigelegt werden könnte“, kommentierte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. So legte die Lira zum Euro um rund drei Prozent zu. Die von den USA angedrohten Sanktionen hatten die Lira in den vergangenen Wochen belastet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89718 (0,89655) britische Pfund, 122,93 (122,60) japanische Yen und 1,1141 (1,1105) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold wurde am Nachmittag in London mit 1393 Dollar gehandelt. Das waren 16 Dollar weniger als am Vortag.

Mehr: Entspannungssignale im Handelsstreit lassen den Dax um mehr als 200 Punkte steigen. Die Aussichten für noch höhere Notierungen sind positiv.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Euro/Dollar - Eurokurs fällt leicht, türkische Lira legt kräftig zu

0 Kommentare zu "Euro/Dollar: Eurokurs fällt leicht, türkische Lira legt kräftig zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.