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Euro/Dollar Eurokurs gefallen - Robuste US-Arbeitsmarktdaten stützen Dollar

Das britische Pfund geriet zum Euro und zum Dollar erneut unter Druck.
Update: 10.01.2019 - 17:01 Uhr Kommentieren
Die US-Leitzinspolitik drückt derzeit den Dollar. Quelle: AFP
Euro/Dollar

Die US-Leitzinspolitik drückt derzeit den Dollar.

(Foto: AFP)

Frankfurt Der Eurokurs hat am Donnerstag nach starken US-Wirtschaftsdaten nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1520 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel war sie noch bis auf 1,1570 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1535 (Mittwoch: 1,1455) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8669 (0,8730) Euro gekostet.

Belastet wurde der Euro am Nachmittag durch robuste Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen. Zuletzt hatte auch der monatliche Arbeitsmarktbericht für Dezember positiv überrascht.

Marktbeobachter sprachen zudem von einer Gegenbewegung. Am Vortag war der Dollarkurs zu allen wichtigen Währungen noch deutlich gefallen. Die US-Notenbank hatte zuletzt Signale für ein zurückhaltenderes Vorgehen bei ihren Leitzinserhöhungen gegeben.

Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank hält den Kursrutsch des Dollar am Vortag für eine „verspätete beziehungsweise überfällige Korrektur“. In den letzten Wochen habe sich die US-Währung trotz des massiven Einbruchs bei der Zinserwartung erstaunlich robust erwiesen. Am Abend steht noch eine Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, auf dem Kalender.

Das britische Pfund geriet zum Euro und zum Dollar erneut unter Druck. Die britischen Parlamentarier werden am kommenden Dienstag über das zwischen Premierministerin Theresa May und der EU-Kommission verhandelte Abkommen zum EU-Austritt abstimmen. Es gilt weiterhin als unwahrscheinlich, dass der Brexit-Deal eine Mehrheit im Unterhaus findet. Die Position von May wurde durch Abstimmungsniederlagen im Parlament weiter geschwächt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90423 (0,89913) britische Pfund, 124,70 (124,70) japanische Yen und 1,1276 (1,1230) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1291,21 Dollar gehandelt. Das waren 2,34 Dollar weniger als am Vortag.

Finance Briefing
  • dpa
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