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Euro/Dollar Eurokurs legt etwas zu

Nach einem schwachen Start in die Woche konnte sich der Euro erholen. Profitieren konnte die Gemeinschaftswährung von den schwachen US-Jobdaten.
Update: 06.09.2019 - 17:27 Uhr Kommentieren
In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt. Quelle: dpa
Euro und US-Dollar

In den beiden Währungen wird ein Großteil des Welthandels abgewickelt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Eurokurs hat am Freitag nach eher schwachen US-Arbeitsmarktdaten etwas zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1049 US-Dollar gehandelt. Am Mittag war der Euro noch bis auf 1,1020 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1027 (Donnerstag: 1,1058) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9069 (0,9043) Euro.

Der am Nachmittag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht belastete den Dollar etwas. So ist die Beschäftigtenzahl im August weniger gestiegen als von Ökonomen erwartet. „Das Stellenplus ist in Anbetracht des jahrelangen Stellenaufbaus immer noch solide“, kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Möglicherweise drehe aber der Wind am US-Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten. Zur Vorsicht mahne das zuletzt deutliche Absacken der Stimmung im verarbeitende Gewerbe im August. Die Kursausschläge hielten sich jedoch in Grenzen. Schließlich legten die Stundenlöhne stärker als erwartet zu.

Erst am Dienstag hatte der Euro einen zweijährigen Tiefstand bei 1,0926 Dollar erreicht. Zur Erholung hat seither vor allem eine Verringerung zahlreicher politischer Risiken beigetragen, darunter ein Annäherungsversuch zwischen den USA und China im Handelskonflikt. China lockerte zudem am Freitag seine Geldpolitik, um die Kreditvergabe anzukurbeln.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89635 (0,89580) britische Pfund, 118,01 (117,97) japanische Yen und 1,0928 (1,0863) Schweizer Franken fest. Die Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1520 Dollar gehandelt. Das waren knapp ein Dollar mehr als am Vortag.

Mehr: Das britische Unterhaus stemmt sich gegen den EU-Austritt ohne Vertrag. Für Deutschland wäre das aber besser als eine weitere Hängepartie, sagt Ökonom Marcel Fratzscher.

  • dpa
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