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Euro/Dollar Italien-Turbulenzen belasten Eurokurs erneut

Die italienische Finanzpolitik hat den Euro am Dienstag erneut belastet. Bemühungen von Finanzminister Giovanni Tria zur Beruhigung der Lage blieben weitgehend vergeblich.
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Am Morgen ist der Euro auf 1,1510 US-Dollar gestiegen. Quelle: dpa
Euro und Dollar

Am Morgen ist der Euro auf 1,1510 US-Dollar gestiegen.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie europäische Gemeinschaftswährung fiel auf 1,1474 US-Dollar. Am Morgen war der Euro noch zeitweise über 1,15 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1435 (Montag: 1,1478) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8745 (0,8712) Euro.

Die Skepsis gegenüber der italienischen Haushaltspolitik hat am Dienstag die Lage am Anleihemarkt des Landes weiter verschärft. Die Rendite für zehnjährige italienische Anleihen kletterte zeitweise auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2014. Die Turbulenzen in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone belasteten auch den Eurokurs. Bereits am Montag hatten aggressive Äußerungen aus der Regierungskoalition die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen nach oben getrieben.

Bemühungen von Finanzminister Giovanni Tria zur Beruhigung der Lage blieben weitgehend vergeblich. Der Finanzminister forderte seine Regierungsmitglieder zu einer sachlicheren Debatte im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission auf. Tria gab jedoch keine Signale für Änderungen am geplanten Haushalt. Zudem hat der Internationale Währungsfonds (IWF) Dienstag seine Prognose für das italienische Wirtschaftswachstum im laufenden und im kommenden Jahr reduziert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87680 (0,88010) britische Pfund, 129,45 (130,11) japanische Yen und 1,1381 (1,1396) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1185,55 (1186,95) Dollar festgesetzt.

Am Morgen standen noch neue Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Mittelpunkt des Interesses. Der IWF hatte zum ersten Mal in zwei Jahren die Prognose für das globale Wachstum gesenkt und begründete dies mit Handelskonflikten, einem zuletzt stärkeren Anstieg der Zinsen und mit Spannungen an den Märkten wichtiger Schwellenländer.

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  • dpa
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