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Euro-Dollar-Kurs „Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück“

Der Euro erklimmt trotz Niedrigzins die psychologisch wichtige Marke von 1,10 US-Dollar. Vor Kurzem prognostizierten viele Analysten die Parität. Warum daran heute nur noch die wenigsten glauben.
16.05.2017 - 11:36 Uhr
Die Aussicht auf einen robusten Aufschwung im gemeinsamen Währungsraum ist für die Wertsteigerung des Euros mitverantwortlich. Quelle: dpa
Euro-Kurs

Die Aussicht auf einen robusten Aufschwung im gemeinsamen Währungsraum ist für die Wertsteigerung des Euros mitverantwortlich.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Der Währungsmarkt kann den politischen Wirrungen einfach nicht entkommen. Und so bewegen dieser Tage gar Meldungen das an Umsätzen gemessen größte Währungspaar der Welt, Euro-Dollar, die auf den ersten Blick keinen direkten Einfluss haben: Der US-amerikanische Präsident Donald Trump soll laut einem Bericht der „Washington Post“ dem russischen Außenminister geheime Staatsinformationen ausgeplaudert haben.

Diese Nachricht hat dem Euro-Dollar-Kurs nun den nötigen Schub gegeben, um ihn über die Marke von 1,10 Dollar je Euro zu hieven. War vor Trumps Amtsantritt noch die Rede von einem Wechselkurs von einem Dollar zu einem Euro, hat der Trend seit Anfang Januar den Kurs in die Gegenrichtung eingeschlagen.

Die Währungs-Analysten der Commerzbank kommentieren nüchtern: „Dass sich die Regierung angesichts des aktuellen politischen Aufruhrs noch auf Steuerreformen und Infrastrukturausgaben konzentriert, erscheint irgendwie unwahrscheinlich, was die grundsätzliche Marktstimmung mit Blick auf den US-Dollar beeinflusst.“ Diese sei derzeit eben negativ.

Diese Währungen setzen voll auf Papiergeld
Pro-Kopf-Verteilung
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In welcher Währung sind ei meisten Banknoten im Umlauf? Dieser Frage ist die Webseite vexcash.com nachgegangen. Auf Basis von Daten der Zentralbanken und des IWF hat sie den Wert der Scheine in Euro errechnet – und die Anzahl der Banknoten pro Kopf. Wer denkt, im Land mit den meisten Einwohnern wären auch die meisten Scheine im Umlauf, liegt falsch. Indien liegt nur im oberen Mittelfeld.

Quelle: vexcash.com

(Foto: AFP)
Türkische Lira - TRY (22 Scheine/Kopf)
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Eine Rarität: Auf die knapp 81 Millionen Einwohner des Währungsraums Türkei und Nordzypern entfallen nur 22 Banknoten pro Person. Wie die meisten untersuchten Länder verfügen die Türken über sechs verschiedene Scheine.

(Foto: Reuters)
Norwegische Kronen – NOK (24 Scheine/Kopf)
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Die fünf Scheine der Norweger: Da in dem Land gut 5,3 Millionen Einwohner leben – und damit mit Abstand die wenigsten unter den untersuchten Währungen – sind entsprechend wenige papierene Bezahlmittel im Umlauf. Die knapp 128 Millionen Banknoten haben einen Gegenwert von 4,77 Milliarden Euro.

(Foto: Reuters)
Schwedische Kronen - SEK (28 Scheine/Kopf)
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Hier, in der Zentrale der Sveriges Riksbank in Stockholm, legen die schwedischen Notenbanker ihre Geldpolitik fest. 28 der 279 Millionen Geldscheine entfallen auf jeden der 9,91 Millionen Schweden.

(Foto: dpa)
Mexikanischer Peso - MXN (37 Scheine/Kopf)
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Ein Schild zeigt den Wechselkurs zum US-Dollar an, der in Mexiko eine große Rolle spielt. Alle Banknoten, etwa 4,75 Billionen Stück, sind 64,6 Milliarden Euro wert – ein Mittelfeldplatz.

(Foto: Reuters)
Schweizer Franken - CHF (51 Scheine/Kopf)
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Sechs verschiedene Scheine gibt in der Schweizer Währung Franken. Jeder Schweizer besitzt rein rechnerisch im Schnitt 51 Banknoten – etwa doppelt so viel heimisches Papiergeld, wie ein Norweger im Portemonnaie hat.

(Foto: dpa)
Indische Rupie (53 Scheine/Kopf)
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Indien weist mit mehr als einer Milliarde Einwohnern die mit Abstand höchste Bevölkerungszahl in dieser Untersuchung auf. In Relation zu den rund 68 Milliarden Banknoten ergibt dies jedoch nur einen Wert von 53 Scheinen pro Kopf. Damit befindet sich Indien im oberen Mittelfeld.

(Foto: dpa)

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