Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Euro Gemeinschaftswährung legt deutlich zu

Der Kurs des Euro hat am Freitag dank einer Annäherung zwischen den Geldgebern und Griechenland im Schuldenstreit deutlich zugelegt. Der Kurs der Gemeinschaftswährung kletterte um mehr als einen Cent.
Update: 20.03.2015 - 17:32 Uhr Kommentieren
Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Am Donnerstag hatte der Euro seine Gewinne wieder abgegeben. Quelle: dpa
Gemeinschaftswährung

Frisch geprägte Zwei-Euro-Münzen: Am Donnerstag hatte der Euro seine Gewinne wieder abgegeben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Kurs des Euro hat am Freitag dank einer Annäherung zwischen den Geldgebern und Griechenland im Schuldenstreit deutlich zugelegt. Der Kurs der Gemeinschaftswährung kletterte um mehr als einen Cent auf 1,0765 US-Dollar. Kurzzeitig war er sogar über die Marke von 1,08 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,0776 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9280 Euro.

In der Nacht zum Freitag hatten sich die Europartner am Rande des EU-Gipfels mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras darauf geeinigt, bereits vereinbarte Schritte zur Rettung des Landes vor der drohenden Pleite zu beschleunigen. Tsipras sicherte zu, in den nächsten Tagen eine vollständige Liste mit eigenen Reformvorschlägen vorzulegen.

Dieser Plan ist Voraussetzung für die Geldgeber, um noch verfügbare Milliardenhilfen aus dem verlängerten Hilfsprogramm freizugeben. „Ich bin hoffnungsvoll, dass es funktionieren wird“, sagte der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker.

Bereits an den Vortagen war es zu heftigen Kursschwankungen zwischen Euro und Dollar gekommen. Am Mittwoch hatte der Dollar auf breiter Front stark nachgegeben, weil die US-Notenbank Signale für eine sehr vorsichtige Zinsstraffung gegeben hatte. Zum Euro war die US-Währung zeitweise um vier Cent gestiegen. Am Donnerstag machte der Dollar seine Verluste aber wieder wett, bevor er dann am Freitag auch im Verhältnis zu anderen Währungen unter Druck geriet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,72550 britische Pfund, 130,26 japanische Yen und 1,0552 Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag bei 1183,10 Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34.650,00 Euro.

Finance Briefing
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Euro - Gemeinschaftswährung legt deutlich zu

0 Kommentare zu "Euro: Gemeinschaftswährung legt deutlich zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote