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Euro-Kurs Euro gibt nach – Dollar im Aufwind

Das Treffen der Finanzminister der Eurozone in Brüssel war am Montag das bestimmende Thema. Wichtige Konjunkturdaten blieben aus. Der Start in die neue Woche war für den Euro, im Gegenteil zum Dollar, eher schwach.
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Der Start in die neue Woche war für den Euro eher schwach. Quelle: dpa
Euroscheine

Der Start in die neue Woche war für den Euro eher schwach.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Der Euro ist am Montag schwach in die neue Woche gestartet. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1160 US-Dollar, nachdem es im asiatischen Handel noch gut 1,12 Dollar gewesen waren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1142 (Freitag: 1,1221) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8975 (0,8912) Euro.

Wichtige Konjunkturdaten wurden zum Wochenbeginn nicht veröffentlicht. Im Mittelpunkt stand abermals der Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Europartnern. Die Finanzminister der Eurozone kamen in Brüssel zusammen, um über die Voraussetzungen zur Auszahlung einer Kreditrate von 7,2 Milliarden Euro zu verhandeln.

Nach wie vor sind zentrale Punkte wie Reformen am Arbeitsmarkt und im Rentensystem des hoch verschuldeten Landes strittig. Dass es auf dem Brüsseler Treffen zu einer Lösung kommt, galt als unwahrscheinlich.

Der Dollar zeigte sich am Montag von seiner starken Seite. Er konnte nicht nur zum Euro zulegen. Ob sich die Entwicklung fortsetzt, ist aber fraglich. In den vergangenen Wochen hatte die US-Währung an Boden verloren, weil an den Finanzmärkten zunehmend von späteren Zinsanhebungen durch die amerikanische Notenbank ausgegangen wird. Ausschlaggebend dafür sind überwiegend schwache Konjunkturdaten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7196 (0,7280) britische Pfund, 133,64 (134,90) japanische Yen und 1,0403 (1,0385) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1189,25 (1186,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33,560,00 (33 330,00) Euro.

  • dpa
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