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Euro nimmt Kurs auf 1,22-Dollar-Marke Die Euro-Party ist noch nicht vorbei

Devisenhändler und -analysten sprechen zurzeit mit Blick auf den Euro-Dollar-Kurs von einer zunehmenden Orientierungslosigkeit, nachdem der Euro die Marke von 1,20 $ überschritten hat. Diese Unsicherheit könnte noch bis zum Jahresende anhalten. Allerdings sei der Aufwärtsdrang des Euro relativ stark, heißt es, so dass das Währungspaar in der kommenden Woche vermutlich die Marke bei 1,22 $ überwinden werde.

HB FRANKFURT. Achim Dörnemann, Direktor im Devisenhandel bei Sal. Oppenheim, ist sich sicher, dass die Gemeinschaftswährung bis 1,2225 $ laufen wird. Daran werde auch ein sehr guter US-Arbeitsmarktbericht nichts ändern können. Es werde lediglich „Irritationen“ auf dem Weg des Euro nach oben geben.

Bis 1,2225 $ sind Dörnemann zufolge noch Options-Barrieren zu knacken, so dass der Widerstand bei 1,2150 $ vermutlich erst im 2. Anlauf geknackt wird. Ein Abrutschen des Euro nach unten hält Dörnemann aber für unwahrscheinlich. Bei 1,20 $ sei die Währung gut abgesichert. Bei 1,2225 $ werde die Rally dann erst einmal auslaufen. Zum Jahresende werde es auf Grund der geringen Liquidität zwar immer mal wieder zu Ausschlägen nach oben oder unten kommen; eine Fortsetzung der Rally sei aber erst im Januar zu erwarten, so Dörnemann.

Ulrich Wortberg, Analyst der DZ Bank, gibt dabei jedoch zu bedenken, dass der Januar traditionell ein starker Monat für den Dollar ist. Seit 1995 habe der Dollar zum Euro den Monat Januar immer fester beendet, als er ihn begonnen habe - mit Ausnahme dieses Jahres. Aber auch Wortberg rechnet zunächst mit einem weiter steigenden Euro. Dessen Aufwärtstrend sei intakt, die Indikatoren deuteten auf weitere Gewinne. Er nennt ein Ziel von 1,2295 $. Bis dahin müssten aber noch die Marken bei 1,2145 und 1,2210 $ herausgenommen werden.

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