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Euro So will Europa unabhängig vom Dollar werden

Der Euro als Weltwährung? Die EU-Kommission möchte mit einer Aufwertung mehr Unabhängigkeit erreichen. Doch das erfordert Reformen und viel Mut.
04.12.2018 - 19:37 Uhr
Die weltweite Finanzkrise hat den Aufstieg der Gemeinschaftswährung gestoppt – gelingt ein neuer Anlauf? Quelle: LightRocket/Getty Images
Europa im Schatten des Dollar

Die weltweite Finanzkrise hat den Aufstieg der Gemeinschaftswährung gestoppt – gelingt ein neuer Anlauf?

(Foto: LightRocket/Getty Images)

Brüssel, Berlin, Frankfurt Der Dollar ist mehr als ein Zahlungsmittel. Er ist ein Machtinstrument, eine finanzpolitische Waffe, die von der US-Regierung immer offensiver eingesetzt wird. Nicht nur die strategischen Rivalen der USA, ob Russen oder Iraner, bekommen Amerikas Geldmacht zu spüren. Sondern verstärkt auch Washingtons engste Bündnispartner, die Europäer. Die vergangenen Monate haben das eindrucks- und leidvoll bewiesen.

Die von den Amerikanern einseitig verhängten Sanktionen gegen den Iran zwangen europäische Konzerne, ihre vorwiegend in Dollar abgerechneten Geschäftskontakte nach Teheran abzubrechen. Europa, das den Handel mit Iran aufrechterhalten wollte, um das Atomabkommen mit Teheran zu bewahren, musste machtlos mit ansehen, wie sich die eigene Wirtschaft dem Dollardiktat beugte.

In Berlin, Paris, Rom und London wurde man sich der Grenzen der europäischen Unabhängigkeit bewusst. Die EU will daher gegensteuern, die eigene Schwäche nicht tatenlos hinnehmen und die Dollardominanz wenn nicht brechen, so doch zumindest reduzieren.

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