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Eurokurs Schwachen US-Daten lassen Euro steigen

Die starken Konjunkturdaten aus Deutschland beeindruckten den Euro kaum, er gab nach der Veröffentlichung sogar vorübergehend etwas nach. Dass die Gemeinschaftswährung doch noch stieg, hatte andere Gründe.
26.06.2017 Update: 26.06.2017 - 17:31 Uhr
Rom stellt Milliarden zur Rettung von zwei Banken bereit. Quelle: Reuters
Banca Popolare di Vicenza in Rom

Rom stellt Milliarden zur Rettung von zwei Banken bereit.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der Kurs des Euro ist am Montag leicht gestiegen. Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1216 US-Dollar gehandelt. Im Mittagshandel war er noch bis auf 1,1172 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1187 (Freitag: 1,1173) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8939 (0,8950) Euro.

Nach schwachen Konjunkturdaten aus den USA geriet der Dollar unter Druck. In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im Mai deutlicher als erwartet gesunken. Vor allem eine schwache Entwicklung im Transportsektor war für den Rückgang verantwortlich. Zudem signalisieren die Zahlen eine etwas schwächere Investitionstätigkeit.

Nicht gestützt wurde der Euro am Vormittag durch starke Konjunkturdaten aus Deutschland. Das vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima erreichte im Juni überraschend erneut einen Höchststand seit der Deutschen Wiedervereinigung. Bankvolkswirte hatten dagegen mit einem leichten Rückgang gerechnet. Der Eurokurs gab nach der Veröffentlichung aber sogar vorübergehend etwas nach.

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