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EZB kämpft gegen Falschgeld So sieht der neue 20-Euro-Schein aus

Mit einem neuen Zwanziger will die Europäische Zentralbank Geldfälschern das Leben erschweren. Das ist auch dringend notwendig: In Deutschland wird nur eine Banknote noch häufiger illegal nachgemacht.
Update: 12.11.2015 - 13:35 Uhr
Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, präsentiert einen neuen 20-Euro-Schein. Quelle: dpa
Neue Scheine braucht das Euroland

Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, präsentiert einen neuen 20-Euro-Schein.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Europäische Zentralbank hat den neuen 20-Euro-Schein vorgestellt. Dank zusätzlicher Sicherheitsmerkmale wird die neue Banknote Geldfälschern die Arbeit deutlich erschweren. Vor allem das neue Hologramm-Fenster dürfte nicht ohne weiteres nachzuahmen sein, ist Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele überzeugt: „Mit dem neuen Zwanziger ist ein Meilenstein in der Banknoten-Technologie gelungen.“

Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist, wie Thiele am Donnerstag in Frankfurt erklärte. „Das Sichtfenster lässt sich mit einer Farbkopie nicht herstellen.“

Nach den runderneuerten Fünfern (2013) und Zehnern (2014) kommen die neuen 20-Euro-Scheine der Europaserie am 25. November in Umlauf. Die Vorgänger-Note war im ersten Halbjahr 2015 weltweit der von Kriminellen am häufigsten gefälschte Euro-Schein. Mehr als jede zweite Blüte war ein 20er (55 Prozent). „Es besteht Handlungsbedarf“, sagte Thiele.

In Deutschland lag der Anteil an den Fälschungen etwas niedriger: Hierzulande wurden mehr falsche Fünfziger sichergestellt. Die bisherigen Euro-Banknoten bleiben gültig und werden im Laufe der Zeit aus dem Verkehr gezogen.

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  • dpa
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