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Finanzaufsicht Cum-Ex-Steuerskandal: Bafin prüft Eignung der Aufsichtsratsspitze von M.M. Warburg

Die Privatbank M.M. Warburg ist tief in den Cum-Ex-Steuerskandal verstrickt. Jetzt hat die Bafin eine Zuverlässigkeitsprüfung zweier Aufsichtsräte eingeleitet.
05.08.2019 - 17:40 Uhr
Gegen zahlreiche Warburg-Manager laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Steuerskandal. Quelle: M.M.Warburg & CO (AG & Co.)
Hauptsitz des Bankhauses M.M. Warburg

Gegen zahlreiche Warburg-Manager laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Steuerskandal.

(Foto: M.M.Warburg & CO (AG & Co.))

Düsseldorf, Frankfurt Die Hamburger Traditionsbank M.M. Warburg hat schon ruhigere Zeiten erlebt. Zweimal bereits durchsuchte die Staatsanwaltschaft Hamburg die Geschäftsräume der Privatbank an der Alster. Gegen zahlreiche Warburg-Manager laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Steuerskandal. Zu den Beschuldigten gehört der langjährige Bankchef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Christian Olearius. Er bestreitet ein Fehlverhalten kategorisch. Doch nun sorgen die Vorwürfe für neue Probleme.

Nach Informationen des Handelsblatts prüft die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) im Zusammenhang mit dem Cum-Ex-Skandal, ob der Aufsichtsratsvorsitzende Olearius sowie sein Stellvertreter Max Warburg zuverlässig genug sind, um Aufsichtsräte zu bleiben. Das bestätigten dem Handelsblatt mehrere mit dem Sachverhalt vertraute Personen. Die Bafin nahm dazu nicht Stellung. Ein Warburg-Sprecher sagte, die Bank habe „keine Kenntnis von einer solchen Prüfung“.

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