Förderbremse für Öl Opec und Partnerländer drängen auf rasche Einigung

Vor mehr als einem Jahr beschloss die Opec zusammen mit weiteren Ölförderländern eine Drosselung der Produktion. So sollte der Ölpreis stabilisiert werden. Nun soll die Maßnahme bis Ende 2018 verlängert werden.
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Die Opec und weiter Länder versuchen den Preis auf einem höheren Niveau zu stabilisieren. Quelle: dpa
Ölförderung

Die Opec und weiter Länder versuchen den Preis auf einem höheren Niveau zu stabilisieren.

(Foto: dpa)

Abu DhabiDie großen Öl-Nationen steuern auf eine baldige Entscheidung über ihre gemeinsame Förderbremse zu. Das Opec-Kartell und zehn weitere Länder dürften bereits bei ihrem Treffen am 30. November beschließen, ob sie die aktuellen Produktionskürzungen verlängern werden. Das machten die Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate und des Oman, Suhail bin Mohammed al-Masrui und Mohammed bin Hamad al-Rumhi, am Montag auf einer Branchenkonferenz deutlich.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatte sich im vorigen Jahr mit weiteren Ölförderländern wie Russland auf eine Drosselung der Produktion verständigt. Die Vereinbarung war im Frühjahr bis März 2018 verlängert worden. Damit soll der Ölpreis nach dem Verfall der vergangenen Jahre auf höherem Niveau stabilisiert werden. Offen ist, ob es zu einer weiteren Verlängerung kommt.

„Ich sehe keine Notwendigkeit, die Entscheidung bis März aufzuschieben“, sagte Masrui. Reuters hatte vergangenen Monat aus Opec-Kreisen erfahren, dass die Förderstaaten zu einer Verlängerung bis Ende 2018 neigen. Dem aktuellen Opec-Monatsbericht zufolge wird die Ölnachfrage im kommenden Jahr anziehen. Dank der Förderbremse seien überschüssige Lagerbestände abgebaut worden.

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