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Folgen der Ukraine-Krise Hrywnja zieht nach Zinserhöhung wieder an

Es sieht nach Entspannung aus – doch wie lange? Die ukrainische Zentralbank nimmt durch eine Zinserhöhung den Druck von der heimischen Währung. Kritiker fürchten, die Maßnahme könne wirkungslos verpuffen.
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Die Währung war stark unter Druck, die ukrainischen Banken konnten lange keine stabilen Hrywnja-Kurse mehr anzeigen. Nun zeigt sich Entspannung – zumindest vorübergehend. Quelle: dpa

Die Währung war stark unter Druck, die ukrainischen Banken konnten lange keine stabilen Hrywnja-Kurse mehr anzeigen. Nun zeigt sich Entspannung – zumindest vorübergehend.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach der deutlichen Zinserhöhung in der Ukraine hat die Landeswährung Hrywnja Boden gut gemacht. Ein Dollar kostete am Dienstag mit 11,80 Hrywnja 5,6 Prozent weniger als am Vorabend. Seit Jahresbeginn hat die ukrainische Landeswährung aber noch immer rund 43 Prozent ihres Wertes zum Dollar eingebüßt. Um den Verfall der Hrywnja wegen des Konflikts mit Russland aufzuhalten, hat die Zentralbank am Montagabend den maßgeblichen Zinssatz auf 9,5 Prozent von 6,5 Prozent angehoben. Die Regierung erwartet 2014 einen Anstieg auf zwölf Prozent.

Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann dürfte die Zinserhöhung allerdings nicht viel bringen: Der Schritt sei eher von „heroischer Aussichtslosigkeit“ geprägt, weil die Volkswirtschaft des Landes als Folge der politischen und militärischen Ereignisse in eine tiefe Rezession fallen dürfte. „Nicht wenige Zentralbanken hätten in solch einer Situation vor drastischen Zinserhöhungen zurückgeschreckt.“

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  • rtr
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