Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Folgen des Preisverfalls Die Gefahren des billigen Öls

Das billige Öl hat für die Industriestaaten nicht nur Vorteile – und es ist denkbar, dass der Preis weiter fällt. Warum aus dem Segen für die Konsumenten ein Fluch für die Weltkonjunktur werden könnte. Eine Analyse.
14.12.2015 - 12:29 Uhr
Billiges Öl freut die Konsumenten, doch für die Wirtschaft wäre ein weiterer Preisverfall keine gute Nachricht. Quelle: Imago
Achtung, Ölspur!

Billiges Öl freut die Konsumenten, doch für die Wirtschaft wäre ein weiterer Preisverfall keine gute Nachricht.

(Foto: Imago)

Düsseldorf Es ist kaum mehr als sieben Jahre her, dass Rohstoffexperten heftig darüber debattierten, ob der Welt bald das Öl ausgehe. „Peak-Oil“-Propheten hatten Hochkonjunktur, weil die steigende Ölnachfrage dem -angebot davonzulaufen drohte. Der Ölpreis stieg bis fast auf 150 Dollar je Barrel (159 Liter). Doch seit Mitte 2014 kennt er nur noch eine Richtung: abwärts.

Als der Ölpreis sich in der zweiten Jahreshälfte 2014 annähernd halbierte, wurde das in den westlichen Industriestaaten als Rückenwind für die Wirtschaft willkommen geheißen. Das aus vergangenen Zyklen bekannte Muster zeigte sich: Die sinkenden Treibstoffkosten erhöhten die Realeinkommen der privaten Haushalte, deren zusätzlicher Konsum kurbelte das Wachstum an.

Dirk Hinrich Heilmann
Der Autor

Dirk Hinrich Heilmann ist Managing Direktor des Handelsblatt Research Institute und Chefökonom des Handelsblatts.

Was niemand erwartet hatte, war, dass die Ölpreise 2015 noch einmal um mehr als 40 Prozent absacken würden und dass deutsche Autofahrer Diesel wieder für weniger als einen Euro tanken könnten. Für den unerwarteten Preisverfall gibt es drei Gründe: mehr Angebot, weniger Nachfrage und technischen Fortschritt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Folgen des Preisverfalls - Die Gefahren des billigen Öls
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%