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Franken Schweizer Notenbank warnt vor „absurder Überbewertung“

Die Schweizerische Nationalbank erwartet eine deutliche Abschwächung der Konjunktur. Deshalb schließt die Notenbank "grundsätzlich keine wirksamen Handlungsoptionen aus“.
05.08.2011 Update: 05.08.2011 - 08:41 Uhr
Die Schweizerische Nationalbank ist bereit, gegen den starken Franken Maßnahmen zu ergreifen. Quelle: Reuters

Die Schweizerische Nationalbank ist bereit, gegen den starken Franken Maßnahmen zu ergreifen.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, warnt vor den Risiken durch die "absurde Überbewertung" des Frankens und kündigt weitere Maßnahmen gegen die Franken-Aufwertung an.

„Wir schließen grundsätzlich keine wirksamen Handlungsoptionen aus“, sagte SNB-Präsident Philipp Hildebrand in einem Interview der „Neuen Zürcher Zeitung“. „Wir haben deutlich kommuniziert, dass wir bereit sind, weitere Maßnahmen zu treffen, falls es notwendig wird.“ Für eine permanente Anbindung des Frankens an den Euro bräuchte es jedoch einen politischen Entscheid. Sie wäre nicht zu vereinbaren mit einer unabhängigen Geld- und Wechselkurspolitik.

Die Notenbank erwarte eine deutliche Abschwächung der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte. „Das Wachstum dürfte sich deutlich abschwächen, und die Lage am Arbeitsmarkt dürfte sich wieder verschlechtern“, erklärte Hildebrand. Im Moment bestehe keine Inflationsgefahr.

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