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Früher beobachtete Zusammenhänge zwischen Devisen- und Aktienmarkt haben nach Meinung von HSBC Trinkaus ihre Wirkung verloren Dollar-Anstieg würde den Dax kaum unterstützen

Der Trend spricht derzeit für einen starken Euro und einen schwachen Dollar. Doch der Wind kann schnell drehen. Was passiert, wenn der Dollar plötzlich wieder erstarken sollte, haben Strategen von HSBC Trinkaus & Burkhardt analysiert.

DÜSSELDORF. Mit zwiespältigem Ergebnis: Der Dax müsste zweistellig wachsen – wenn man von der Historie in den letzten 30 Jahren ausginge. Tatsächlich lassen aber Sonderentwicklungen – wie die rasante Rally nach der größten Baisse seit dem zweiten Weltkrieg – daran zweifeln, dass Aktien auf eine Dollaraufwertung wie gewohnt mit kräftigen Gewinnen reagieren werden.

Weil Trends an Devisenmärkten stets sehr plötzlich wechseln, ist es umso wichtiger, sich frühzeitig mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen. Zwar sind die meisten Experten davon überzeugt, dass der Dollar erst einmal weiter an Wert verlieren wird. Auf der anderen Seite dürfte er den größten Teil seiner Talfahrt hinter sich haben. Nach einem Plus von 50 % in zwei Jahren gilt der Euro bei einem aktuellen Kurs von 1,26 $ bereits jetzt als überbewertet. Daher könnten eine Verringerung des US-Handelsbilanzdefizits, der amerikanische Wachstumsvorsprung, eine US-Zinswende oder aber Interventionen der Notenbanken eine Trendumkehr zu Gunsten des Dollars einleiten.

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