Fünfter Verlustmonat Das Ende der zwölf Jahre langen Gold-Rally?

Der Goldpreis steuert seinen fünften Verlustmonat in Folge an. Einige Marktteilnehmer gehen von einem Ende der Goldhausse aus. Spekulationen über ein Ende der Niedrigzinsphase hatten den Goldpreis belastet.
Update: 27.02.2013 - 17:32 Uhr 12 Kommentare
Kilogramm-Goldbarren von Heraeus. Der Goldpreis steuert den fünften Verlustmonat in Folge an. Quelle: dpa

Kilogramm-Goldbarren von Heraeus. Der Goldpreis steuert den fünften Verlustmonat in Folge an.

(Foto: dpa)

FrankfurtGold neigte erneut zur Schwäche. Die Feinunze verlor am Kassamarkt zuletzt 0,5 Prozent auf 1605,17 Dollar je Unze und beendete damit eine Zwischenerholung am Vortag. Das Edelmetall bewegt sich auf den fünften Monatsverlust in Folge zu, was die Erwartung unterfüttert, die 12 Jahre währende Goldhausse könnte sich ihrem Ende nähern.

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12 Kommentare zu "Fünfter Verlustmonat: Das Ende der zwölf Jahre langen Gold-Rally?"

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  • @Timmy0906

    Ja, das ist im wahrsten Sinne des Wortes die Preisfrage - besonders bei Gold, wo man sich so einfach mit dem üblichen Fundamental-Abrakabra (oder war es Algebra?) eine beruhigende Story zimmern kann (man muß da bei Gold wesentlich tiefer gehen als KGV, KBV...usw).

    Ich würde das so angehen:
    billig ist etwas, wenn Sie erwarten, daß es künftig weiter steigen wird. Teuer ist es, wenn Sie sich geirrt haben.

    Das ist natürlich nicht ganz ernsthaft gemeint, enthält aber viel Wahrheit.

  • @Rotkäppchen/Buchautor
    dieses gefährliche, gelb-glitzende Spekulanten-Teufelszeug sollten Sie auf keinen Fall anfassen.
    Überlassen Sie das uns!

  • Swindons Geflügelte Abschiedsrede sollte sich der Mann/Frau/Es auf der Strasse tief verinnerlichen.

    Alle amtierenden Journalisten - die ehemals 4.Gewalt im Staate - sollte daran prüfen ob sich das mit ihrem Gewissen vereinbaren läßt und ob es dem ursprünglichen journalistischen Ehrenkodex entspricht.

    Dann spitzen wir das ganze noch etwas zu und greifen, dem Land der Dichter und Denker entsprungen, geschichtlich noch etwas weiter zurück:

    "Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
    vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.

    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."
    Von Carl Theodor Körner

    Wer aus der Geschichte nichts lernt, der ist dazu verdammt...

    Muß es denn immer wieder soweit kommen, und das im Zeitalter des Internets?!? Anscheinend ja.

  • Eine Meinung, die nicht einmal blöd ist und clever klingt.
    Nur was soll man (=ich) unter billig einkaufen verstehen?
    Unze 1350 Dollar oder wie?

  • Liebes Rotkäppchen,

    wenn jemand keine Ahnung von Edelmetall hat, dann sind Sie es. Beschäftigen Sie sich mal weiter mit Großaktionären wie Sorros der ein paar Unzen Gold verkauft während China dieses Jahr fast die Hälfte des gesamten geförderten Goldes (1000 Tonnen aufkaufen wird.

  • Es reicht so langsam mit den jahrelangen Goldanstiegen! Jedes Jahr bekommt man weniger Gold für das wertlose Papiergeld. Ich hoffe, das der Goldpreis dieses Jahr mal so richtig einbricht damit man mal vernünfig billig nachkaufen kann!

  • Liebes Rotkaepchen,

    registrier dich erstmal und tritt aus der Anonymität hervor...oder stehst du als Agent-Provocateur auf irgendwelchen Gehaltslisten mit inoffiziellem Steuerrabatt???!!!

    LG

  • 27.2.13 Gold, keine Sicherheit auf ewig. Längerfristig anteilig ins Depot gestreut, ist Gold als Krisenwährung bedingt geeignet. Mit Abstrichen. Mittel- bis kurzfristig aber kann es zittrige Anleger in Panik versetzen. Raubeinkapitalismus pur, weil Großinvestoren mit Gold spekulieren. In übergekauften Marktlagen mutiert Gold oft für zittrige Investoren zum Desaster fürs eigene Depot, denn sein Preis pendelt sich nach den Regeln von Angebot und Nachfrage ein. Überkauft kommt der Zeitpunkt, da übersteigt die Anzahl der Verkäufer die der Einkäufer. Dann ist Vorsicht geboten. Eine solche Marktlage findet der Anleger, wenn eine Goldeuphorie seinem vorläufigen Ende zusteuert, weil sich die Ängste einer Krise abschwächen. Börse ist Psychologie. Großinvestoren wie Sorros spekulieren mit Gold, verkaufen antizyklisch, wenn ihnen die Zeit dafür reif erscheint.So wie 1981, als der Goldpreis nach Jahren des Hypes total in sich implodierte, um ca. 50 Prozent fiel. Gold kann auch zum Alptraum werden. Wolfgang Werkmeister, Buchautor, Eschborn

  • "Das Ende der zwölf Jahre langen Gold-Rally?"

    Den selben Bullcrap hat man bei 250$ pro Unze bereits erzählt. Besser ein Goldstück in der Hand oder irgendwo versteckt als ein Bündel wertlose Euros oder Dollars.

  • Um dem HB und seinen Redakteuren mal etwas Entlarvendes entgegenzusetzen, hier eine wirklich professionelle Analyse von Leuten die ihr Handwerk verstehen und die Psychologie hinter solchen gezielt platzierten Artikeln zu erstehen:

    Gold kapituliert von Adam Hamilton
    http://www.goldseiten.de/artikel/163696--Gold-kapituliert.html
    Zitat:
    Im Endeffekt ist die Goldpreiskapitulation der letzten Woche äußerst bullisch. Derart starke Sell-Offs finden von Zeit zu Zeit im Rahmen intakter langfristiger Bullenmärkte statt, wenn es zu bestimmten technischen Trends kommt, die von den Nachrichtenmeldungen unterstützt werden. Sie führen zu von extremer Angst ausgelösten, panikähnlichen Verkäufen, die sich schnell selbst ein Ende bereiten. Auch wenn sie eine große Herausforderung für die Psyche darstellen, sind diese Marktbereinigungen fast immer von entscheidenden Rallys gefolgt, wenn sich die Stimmungslage erholt.

    Ein sehr lesenswerter Artikel!!!

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