Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gemeinschaftswährung Euro trotzt schwachen Wirtschaftsdaten

Der Euro ist am Mittwoch zeitweise über die Marke von 1,39 Dollar gestiegen – und das, obwohl die Industrieproduktion in der Eurozone überraschend gesunken ist. Mut machten irische Staatsanleihen.
1 Kommentar
Zwei Euro Münzen: Die Gemeinschaftswährung erreichte ein Tageshoch von 1,3905 Dollar. Quelle: dpa

Zwei Euro Münzen: Die Gemeinschaftswährung erreichte ein Tageshoch von 1,3905 Dollar.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat am Mittwoch trotz enttäuschend ausgefallener Wirtschaftsdaten zulegen können. Am Nachmittag überschritt die Gemeinschaftswährung kurzzeitig sogar die Schwelle von 1,39 US-Dollar und markierte ein Tageshoch von 1,3905 Dollar. Zuletzt notierte sie wieder etwas schwächer bei 1,3891 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3887 (Dienstag: 1,3850) Dollar festgesetzt.

Die Industrieproduktion im Euroraum ist im Januar überraschend gesunken. Laut Zahlen des Statistikamts Eurostat produzierten die Unternehmen im Vergleich zum Vormonat 0,2 Prozent weniger. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet. „Die schwachen Daten zeigen, dass die wirtschaftliche Erholung auf sehr wackligen Beinen steht“, sagte Europa-Chefvolkswirt Jonathan Loynes vom Analysehaus Capital Economics.

Gute Nachrichten für den Währungsraum bescherte zur Wochenmitte der ehemalige Krisenfall Irland. Die Staatsanleihen des Landes sind bei Investoren so begehrt wie nie. Die Verzinsung richtungsweisender zehnjähriger Schuldtitel fiel auf ein Rekordtief von 3,0 Prozent. Damit stehen die Vorzeichen für die erste offizielle und öffentliche Anleiheauktion nach Verlassen des Euro-Rettungsschirms Ende 2013 am Donnerstag gut.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8359 (0,8336) britische Pfund, 142,68 (143,05) japanische Yen und 1,2159 (1,2175) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1366,00 (Vortag: 1346,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 900,00 (30 780,00) Euro.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Gemeinschaftswährung - Euro trotzt schwachen Wirtschaftsdaten

1 Kommentar zu "Gemeinschaftswährung: Euro trotzt schwachen Wirtschaftsdaten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ach nein, wieder mal ueberraschend gesunken ist die Wirtschaftsleistung?
    Wie oft denn noch werdet ihr ueberrascht werden, von negativen Ereignissen?
    Nur absolute Dummkoepefe koennen darueber ueberrascht sein!
    Eine wirkliche Ueberraschung waere, wenn objektiv beurteilt, ein positives Ergebnis zu vermelden weere, das aber kann man bis zum endgueltigen Crash jedoch absolut ausschliessen.
    Was fuer jaemmerlich Gestalten stehen denn heute noch hinter der Mainstreampresse?