Gewinnmitnahmen Pfund muss nachgeben

Viele Investoren haben das unerwartet hohe Haushaltsdefizit in Großbritannien zum Anlass genommen, um Gewinne mitzunehmen. Dadurch rutschte das Pfund Sterling deutlich ab.
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Der Pfund unter der Lupe: In Großbritannien wird weiterhin bald mit einer Zinswende gerechnet. Quelle: Reuters

Der Pfund unter der Lupe: In Großbritannien wird weiterhin bald mit einer Zinswende gerechnet.

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FrankfurtGewinnmitnahmen haben am Donnerstag das Pfund Sterling belastet. Die britische Währung rutschte auf ein Tagestief von 1,6862 Dollar nach 1,6900 Dollar am Vorabend. Auch der Euro verteuerte sich auf 81,10 Pence von 80,98 Pence. Für viele Investoren sei das unerwartet hohe Haushaltsdefizit in Großbritannien ein willkommener Anlass gewesen, Kasse zu machen, sagten Händler. Am Vortag hatten Spekulationen auf eine näher rückende Zinserhöhung das Pfund zum Dollar auf ein 5-1/2-Jahres-Hoch gehievt.

In Großbritannien wird weiterhin bald mit einer Zinswende gerechnet. Darauf deutete auch der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal zum Vorquartal um 0,8 Prozent hin. Das Statistikamt in London bestätigte damit eine frühere Schätzung. Dagegen wird der Euro durch die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen in der Euro-Zone geschwächt.

  • rtr
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