Gold als Geldanlage: Privatanleger kaufen mehr Gold
In den Monaten Juli bis einschließlich September 1181 Tonnen Gold gekauft – 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Foto: imago images/Science Photo LibraryFrankfurt. Der Goldpreis verharrt nun schon seit knapp einem Monat unter der Marke von 1700 Dollar. Aktuell kostet eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls rund 1649 Dollar. Was Anlegerinnen und Anlegern allerdings Hoffnung auf eine Erholung macht: Das Interesse an Gold nimmt wieder zu. Das zeigen Daten des Verbands World Gold Council (WGC), der Goldminenunternehmen vertritt, für das dritte Quartal des laufenden Jahres.
Demnach wurden in den Monaten Juli bis einschließlich September 1181 Tonnen Gold gekauft – 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (921,9 Tonnen) und in etwa so viel wie durchschnittlich in den letzten Quartalen vor Corona.
Vor allem Privatanleger kauften im abgelaufenen Quartal Barren und Münzen: insgesamt 351,1 Tonnen und damit 36 Prozent mehr Gold als im Vorjahreszeitraum.
Gold als Geldanlage: Steigende Nachfrage in Großbritannien
„Trotz des unsicheren makroökonomischen Umfelds hat die Nachfrage in diesem Jahr den Status von Gold als sicherer Wertanlage verdeutlicht“, kommentiert Louise Street, Senior Markets Analyst beim WGC, die Entwicklung. Das Edelmetall verlor auf Jahressicht zwar zehn Prozent an Wert, hält sich damit aber besser als die meisten Aktienmärkte.