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Gold klettert auf 1200-Dollar-Marke Anleger suchen nach Trump-Rede sicheren Hafen

Noch immer ist nicht klar, wie Donald Trumps Wirtschaftspolitik im Detail aussehen wird. Börsianer reagieren verunsichert, die bisherige Aktienrally war eine Vorleistung. Mit den Zweifeln steigt der Goldpreis.
12.01.2017 - 13:20 Uhr
Langsam reicht es den Anlegern, sie wollen einen konkreten Maßnahmenplan Trumps – das hilft dem Edelmetall. Quelle: obs
Goldbarren

Langsam reicht es den Anlegern, sie wollen einen konkreten Maßnahmenplan Trumps – das hilft dem Edelmetall.

(Foto: obs)

Die Unsicherheit über die Wirtschaftspläne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump treibt Anleger in die Krisenwährung Gold. Das Edelmetall verteuerte sich am Donnerstag um bis zu 1,3 Prozent auf 1206,98 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Damit notierte das Edelmetall auf dem höchsten Stand seit November. Grund war Händlern zufolge vor allem der schwächere US-Dollar im Nachgang der ersten Pressekonferenz Trumps. „Denn Trump enttäuschte die Erwartungen und gab keinerlei Details zu seinen Wirtschaftsplänen bekannt„, kommentierte Commerzbank-Experte Eugen Weinberg.

„Die Pressekonferenz war vielmehr durch verbales Säbelrasseln geprägt, was die Unwägbarkeiten der kommenden Trump-Präsidentschaft unterstrich.“ Da Gold in Dollar notiert, macht eine Abwertung der US-Währung das Edelmetall für Anleger außerhalb der USA attraktiver. Für Gold-Anleger spiele das Thema Politik in nächster Zeit wieder eine größere Rolle, sagte HSBC-Analyst James Steele. „Der Goldpreis wird stark von den politischen Äußerungen und Taten Trumps und seines Teams beeinflusst werden.“

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