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Goldman Sachs Ölpreis könnte unter 20-Dollar-Marke sinken

Der weltweite Überschuss an Öl ist noch deutlich größer, als von Goldman Sachs zunächst angenommen – das könnte sogar zur Folge haben, dass der Preis für ein Fass Öl bald noch weiter fällt.
11.09.2015 - 16:02 Uhr
Der Preisverfall der Ölpreise macht es möglich, dass nun sogar die 20-Dollar-Marke wankt. Quelle: pr
Sinkende Ölpreise

Der Preisverfall der Ölpreise macht es möglich, dass nun sogar die 20-Dollar-Marke wankt.

(Foto: pr)

New York Es ist zwar nicht das Basisszenario, doch das derzeitige Überangebot an Öl kann durchaus dazu führen, dass ein Fass bald weniger als 20 Dollar kostet, erklärte die US-Investmentbank Goldman Sachs am Freitag in einer Prognose über die Preisentwicklung der Öl-Sorten Brent und WTI. „Der Ölmarkt ist noch deutlich stärker überversorgt, als wir ursprünglich erwartet hatten und wir glauben, dass dieser Überschuss auch 2016 anhalten wird“, schreiben die Analysten um Damien Courvalin in ihrem Bericht.

Die 20-Dollar-Marke rückt aber nur im pessimistischsten Szenario in den Blick. Goldman korrigierte seine Basis-Schätzung für die Sorte WTI für das kommende Jahr auf 45 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Noch im Mai waren die Experten von 57 Dollar ausgegangen. Auch für die Nordseesorte Brent setzten die Experten ihre Schätzung von 62 auf 49,50 US-Dollar pro Barrel herunter.

Diese Männer wollen den Ölpreis bestimmen
Treffen der Opec
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Treffen der Opec in Istanbul. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) würden die Fördermenge gerne begrenzen. Im September 2016 hatte das Ölkartell auch einen entsprechenden Plan verkündet. Passiert ist seitdem aber wenig. Die Skepsis wächst, dass es überhaupt zu einem Abkommen kommt. Diese Männer ringen um eine Einigung.

(Foto: AFP)
Saudi-Arabien
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Khalid al-Falih ist seit Mai 2016 Ölminister von Saudi-Arabien – und damit ein mächtiger Mann. Sein Land ist der wichtigste Akteur im Ölgeschäft. Doch auch den Scheichs macht der niedrige Ölpreis zu schaffen.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 158 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 266 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Venezuela
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Der venezolanische Öl- und Bergbauminiser Eulogio del Pino. Vor einigen Jahren überholte Venezuela Saudi-Arabien, was die größten Öl-Reserven der Welt angeht.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 36 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 301 Milliarden Barrel

Die folgenden Teilnehmer des OPEC-Treffens sind nach den Öl-Reserven ihrer Heimatländer sortiert. Quelle: OPEC

(Foto: AFP)
Iran
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Der iranische Öl-Minister Bijan Namdar Zanganeh. Im Handelsblatt-Interview hatte er schon früh die Position seines Landes deutlich gemacht, sobald die Sanktionen gegen das Land aufgehoben sind: „Wir wollen schrankenlos Öl und Gas exportieren“

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 27 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 158 Milliarden Barrel

(Foto: Reuters)
Irak
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Adil Abd Al-Mahdi war bis 2016 irakische Ölminister. Auf ihn folgte Jabbar Ali Hussein Al-Luiebi.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 54 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 143 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)
Kuwait
6 von 14

Der Finanz- und Ölminister Kuwaits: Anas Khaled Al-Saleh.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 49 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 101 Milliarden Barrel

(Foto: AP)
Vereinige Arabische Emirate
7 von 14

Der Energie- und Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Mohamed Al-Mazrouei.

Jährliche Öl-Exporte (Wert): 52 Milliarden Dollar

Öl-Reserven: 98 Milliarden Barrel

(Foto: dpa)

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